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Max Mosley prophezeit der Formel 1 düstere Zukunft

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Mosley: Krise in der Formel 1 wird kommen

04.12.2010, 13:53 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com, Motorsport-Total.com, t-online.de

Max Mosley prophezeit der Formel 1 düstere Zukunft. Max Mosley sorgt sich um die Zukunft in der Formel 1 (Foto: dpa)

Max Mosley sorgt sich um die Zukunft in der Formel 1 (Foto: dpa)

Trotz der spannenden Saison 2010 prophezeit der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley der Formel 1 eine düstere Zukunft. Grund dafür seien die seiner Meinung nach immer noch viel zu hohen Kosten in der Königsklasse des Motorsports.

"Wer 2011 mitfahren will, benötigt 100 Millionen Dollar. 30, 40 Millionen kommen als Startgeld von Bernie Ecclestone und vielleicht 20, 25 Millionen von einem Sponsor oder Bezahlfahrer. Woher den Rest nehmen, fragen sich da sechs Teams", sagte Mosley in einem Interview mit "Welt online" und befürchtet, das weitere Rennställe aussteigen könnten.

Budgetobergrenze scheiterte

Mosley hatte sich in seinen letzten Amtsjahren für eine Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro eingesetzt, um auch kleineren Teams eine Chance zu geben. Die etablierten Rennställe rebellierten und drohten mit einer "Piratenserie“. Trotz zäher Verhandlungen zwischen FIA und und der Fahrervereinigung FOTA konnten sich beide Seiten nicht einigen. Die großen Team gaben letztlich weiter unbegrenzt Geld aus.

Deutliche Verbesserungen der kleinen Teams

Entsprechend gab es in vergangenen Saison wieder eine Zweiklassengesellschaft in der Formel 1. Während Red Bull, Ferrari, McLaren und Co. das Geschehen bestimmten, tummelten sich die drei neuen Teams Virgin, Lotus und HRT am Ende des Feldes. Trotzdem waren Verbesserungen deutlich zu sehen. Auf der einen Seite sind die Autos zuverlässiger geworden, auf der anderen auch schneller.

"Bei Virgin ist die Entwicklung revolutionär"

Für Mosley haben diese drei Teams gut gearbeitet, aber man müsse ihnen noch etwas mehr Zeit geben. "Lotus und Virgin haben in ihrer ersten Saison trotz kleinerer Budgets ihren anfangs erheblichen Zeitabstand gut aufgeholt. Besonders bei Virgin ist die Entwicklung geradezu revolutionär."

McLaren: Abenteuerlicher Energieverbrauch

Das Auto sei komplett ohne Windkanal gebaut worden und trotzdem habe man Zeit auf die Topteams gut gemacht. "So komisch das klingt, bei Virgin geht es in die richtige Richtung. Während man bei McLaren vorsorglich den Energieversorger anrufen muss, wenn man den Windkanal anwirft, weil er so viel wie eine Kleinstadt verbraucht, hat man bei Virgin ein Auto nur mit Computersimulationen entwickelt und fährt nur zwei, drei Sekunden pro Runde langsamer", sagte der 70-Jährie und fügte an: "Keiner wird behaupten, dass dieser abstrakte Wert den zweistelligen Millionenaufwand für Windkanäle rechtfertigt. Am Beispiel Virgin sehen wir, wie man zeitgemäß in der Formel 1 arbeiten könnte.“

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