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Manuel Neuer rettet Schalke in Dortmund

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Bundesliga - 21. Spieltag  

Lobeshymnen auf Manuel Neuer

05.02.2011, 08:00 Uhr | t-online.de, sid, sid, t-online.de

Manuel Neuer rettet Schalke in Dortmund. Manuel Neuer rettet gegen Luca Barrios. (Foto: AP)

Manuel Neuer rettet gegen Luca Barrios. (Foto: AP)

Natürlich musste der Mann des Tages nach dem Spiel in die Kurve, um sich feiern zu lassen. Die Schalker Fans wussten ganz genau, wem sie es zu verdanken hatten, dass sie, statt frustriert den Jubelgesängen des BVB-Chors zu lauschen, einen Punkt feiern konnten. Sogar der mit Lob eher zurückhaltende Felix Magath analysierte nach dem packenden 0:0 im Ruhrpott-Derby: "Den Punkt haben wir natürlich Manuel Neuer zu verdanken. Wir haben eben einen überragenden Torhüter." Manuel Neuer verlässt Schalke 04.

Bundestrainer Joachim Löw kommentierte den Auftritt von Deutschlands Nummer eins schon zur Pause begeistert: "Hier spielt Borussia Dortmund gegen Manuel Neuer." Egal, wer es vom euphorisch aufspielenden Spitzenreiter auch versuchte, er fand in Neuer seinen Meister. Erst parierte der 24-Jährige gegen Mario Götze (3.), dann gegen Jakub Blaszczykowski (5.), schließlich gegen Mats Hummels (7.). Auch Lucas Barrios (17.) und noch einmal Blaszczykowski (21.) scheiterten völlig freistehende an Neuer (21.). In der zweiten Halbzeit versuchte es noch einmal Robert Lewandowski (79) vergeblich gegen den Schalker Keeper.

Beckenbauer lästert über Innenverteidiger

Weil Neuer so hart arbeitete, hatte er sich durchaus auch ein bisschen Glück verdient. Das brauchte er bei den Pfostentreffern von Barrios (56.) und Götze (85.). So außergewöhnlich der Auftritt des Schalker Torhüters war, so erbärmlich war die Darbietung der restlichen Schalke-Profis. "Was die Innenverteidiger heute für Fehler gemacht haben, da braucht man wirklich einen Weltklassetorhüter, um das zu überstehen. Ohne ihn hätten die Schalker doch schon 15 bis 20 Gegentore mehr in der Saison", analysierte Sky-Experte Franz Beckenbauer.

Die Schalker Viererkette um Abwehrchef Christoph Metzelder war gegen die schnellen Kombinationen von Götze, Barrios und Co. komplett überfordert. "Wir sind zur Zeit etwas verunsichert. Deshalb stehen wir hinten nicht so gut", fand Neuer aufmunternde Worte für seine Defensivkollegen. Wohl wissend, dass seiner Mannschaft schwere Wochen bevorstehen, legte er nach: "Es bringt nichts, jetzt nur draufzuhauen. Das Selbstvertrauen müssen wir uns erarbeiten. Ein Punkt in Dortmund ist ein guter Anfang."

Raul und Huntelaar enttäuschen

Bei allen Abwehrsorgen, noch erschreckender präsentierte sich in Dortmund die Schalker Offensive. Eine Chance durch José Manuel Jurado (77.), ansonsten war das Spiel des amtierenden Vizemeisters durch Fehlpässe und leichte Ballverluste geprägt. Vermeintliche Superstars wie Raul und Klaas-Jan Huntelaar tauchten komplett ab, der einstige Leistungsträger Jefferson Farfan schien in Gedanken immer noch mit dem Wechseltheater nach Wolfsburg beschäftigt zu sein.

Kurzum: Schalke spielte wie ein Absteiger. Glück für Schalke, dass der Klub bereits 26 Punkte gesammelt hat und der Klassenerhalt ohne Probleme gemeistert werden dürfte. Manuel Neuer leistete dazu an diesem Abend wieder einmal einen großen Beitrag.

Vorbildliches Fanverhalten

Die im Vorfeld befürchteten Ausschreitungen sind derweil ausgeblieben. "Das Verhalten der Fans war bis auf ganz wenige Ausnahmen vorbildlich", sagte Peter Anders, Einsatzleiter der Dortmunder Polizei. Insgesamt seien 25 Personen mit freiheitsentziehenden Maßnahmen belegt worden.

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