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Entwarnung bei Osnabrücks Profi Kastrati

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Entwarnung bei Osnabrücks Profi Kastrati

14.03.2011, 09:33 Uhr | dpa, dpa

Entwarnung bei Osnabrücks Profi Kastrati. Osnabrücks  Flamur Kastrati wird mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. (Foto: dpa)

Osnabrücks Flamur Kastrati wird mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. (Foto: dpa)

Die Zweitliga-Partie zwischen Energie Cottbus und dem VfL Osnabrück ist von einer schweren Verletzung des Osnabrücker Profis Flamur Kastrati überschattet worden. Der norwegische Stürmer blieb nach einem harmlos wirkenden Zweikampf mit Markus Brzenska in der 80. Minute regungslos liegen. Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:0 für Energie. Die Teamärzte leisteten am Spielfeldrand Erste Hilfe und behandelten den 19-Jährigen fast 15 Minuten, ehe er von einem Krankenwagen, der auf den Rasen gefahren war, in eine Klinik gebracht wurde. "Er war während der 15 Minuten immer wieder bewusstlos", sagte VfL-Trainer Karsten Baumann. (Lesen Sie auch: Schiri-Boss Fandel bedauert lange Nachspielzeit)

Die Ärzte haben inzwischen ein Schädel-Hirn-Trauma und ein Spinal-Trauma diagnostiziert. Der 19 Jahre alte Norweger sei "wach und orientiert". Die Mediziner gehen davon aus, dass der Spieler von seinen Kopf- und Halsverletzungen genesen wird. Wie lange Kastrati dafür in der Klinik bleiben muss, war am Montag noch ungewiss. Die Eltern des Norwegers sind inzwischen bei ihm in Cottbus.

Das Spielen praktisch eingestellt

Obwohl Spieler, Trainer und Zuschauer von der Verletzung geschockt waren und an Fußball nicht mehr zu denken war, ließ Schiedsrichter Marc Seemann aus Essen die Zeit der Behandlung nachspielen, zwölf Minuten zeigte der Vierte Offizielle an. "Wir haben dem Schiedsrichter gesagt, er kann das Spiel abpfeifen. Aber er darf es nicht abbrechen“, sagte Sportdirektor Gans. Daher einigten sich beide Teams darauf, keinen Torschuss mehr zu versuchen und spielten sich 14 Minuten lang den Ball einfach nur zu. Auch die Cottbuser waren schockiert. „Ich habe so etwas auf dem Fußballplatz noch nie erlebt. Wir freuen uns zwar über den Sieg, sind in Gedanken aber bei Kastrati“, sagte Torwart Thorsten Kirschstein. Sowohl von den Osnabrücker als auch von den Cottbuser Fans gab es Kastrati-Sprechchöre. Energies Brzenska sagte: "Ich hoffe und bete, dass es ihm gut geht. Die Situation kann ich nicht genau realisieren. Wir sind zusammengeprallt und er lag dann da und war ohne Bewusstsein."

Zwischenzeitlich gab es Pfiffe gegen den Schiedsrichter, weil er die Partie nicht abbrach. Doch das ist laut FIFA-Regelwerk gar nicht so einfach möglich. In den Spielregeln des Weltverbandes für die Saison 2010/11 heißt es in Regel 7 unter der Überschrift "Dauer des Spiels": '"Spielabschnitte: Sofern zwischen den beiden Teams und dem Schiedsrichter nichts anderes vereinbart wurde, besteht ein Spiel aus zwei Hälften von je 45 Minuten Dauer. Jede Vereinbarung, die Länge der Spielabschnitte zu ändern (...), muss vor dem Spiel getroffen werden und mit den Wettbewerbsbestimmungen in Einklang stehen."

"Im Ermessen des Schiedsrichters"

Außerdem wird unter "Nachspielzeit" präzisiert: "In jeder Spielhälfte wird die Zeit nachgespielt, die verloren geht für - Auswechslungen, - Verletzungen von Spielern, - Transport verletzter Spieler vom Spielfeld, - Zeitschinden oder - jeden anderen Grund. Die nachzuspielende Zeit liegt im Ermessen des Schiedsrichters." Seemann hätte demnach die Nachspielzeit kürzer gestalten können - ein Abbruch aber war aus seiner Sicht keine Alternative.

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