Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Olympiasieger Wanjiru - Gericht stoppt Beisetzung

...

War es Mord? Gericht stoppt Wanjirus Beisetzung

20.05.2011, 09:53 Uhr | dpa

Olympiasieger Wanjiru - Gericht stoppt Beisetzung. Olympiasieger Samuel Wanjiru. (Foto: imago)

Olympiasieger Samuel Wanjiru. (Foto: imago)

Nach dem Tod des kenianischen Marathon-Idols Samuel Wanjiru hat das Gericht im zentralkenianischen Nakuru bis auf weiteres eine Beisetzung des ums Leben gekommenen Sportlers gestoppt. Zunächst soll bei einer Obduktion die genaue Todesursache festgestellt werden, berichtete der Fernsehsender KBC. Das Gericht reagierte damit zugleich auf die Behauptung von Wanjirus Mutter, ihr Sohn sei ermordet worden.

Kenianischen Medien versicherte sie, sie werde Wanjiru nicht beerdigen lassen, so lange der oder die Schuldige nicht festgenommen sei. Im Wohnzimmer des Hauses, in dem Wanjiru einen heftigen Streit mit seiner Ehefrau hatte, seien Blutspuren gefunden worden. Der Marathon-Läufer sei in der Nacht zu Montag vom Balkon im zweiten Obergeschoss des Hauses geworfen worden, um die Tat zu vertuschen.

Überwachungskameras kaputt

Aufschluss über die Ereignisse sollen die Sicherheitskameras in Wanjirus Haus bringen. Allerdings wurde aus Polizeiquellen berichtet, dass ausgerechnet die beiden Kameras, die den Balkon zeigen, am Abend von Wanjirus Tod nicht funktionierten.

Unterdessen erheben außer Wanjirus Ehefrau noch zwei andere Frauen den Anspruch, mit dem Olympiasieger von 2008 verheiratet gewesen zu sein. Eine in Nakuru lebende Frau bezeichnete sich als Zweitfrau des Läufers und sagte, sie sei im fünften Monat schwanger.

Verwirrung um Wanjirus Ehefrau

Eine weitere Wanjiru-Witwe, die nun ihren Teil des Erbes verlangt, lebt bei Wanjirus Mutter und wird von dieser als die einzige rechtmäßige Ehefrau bezeichnet. Triza Njeri, die sich nach mehreren heftigen Streitigkeiten von Wanjiru scheiden lassen wollte, sei nichts als eine "Freundin" des Läufers gewesen, behauptete die Mutter. Für die bei ihr lebende Mary Wacera habe er hingegen den Brautpreis bezahlt.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wollen alle Debatten auf t-online.de schnell und sorgfältig moderieren und können deswegen aus der Vielzahl unserer Artikel nur einzelne Themen für Leserdebatten gezielt auswählen. Dabei ist uns wichtig, dass sich das Thema für eine konstruktive Debatte eignet und es keine thematischen Dopplungen in den Diskussionen gibt. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Aufstellung der aktuellen Leserdebatten finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Mehr zu unserer Community erfahren Sie in unseren FAQ. Wir freuen uns auf angeregte und kontroverse Diskussionen.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sinnliche Nachtwäsche: ver- spielt, verführerisch & sexy
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018