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Champions Trophy: Deutsche Hockey-Damen steigen ab

Abstieg: Deutsche Hockey-Damen nur noch zweitklassig

04.07.2011, 11:28 Uhr | t-online.de

Champions Trophy: Deutsche Hockey-Damen steigen ab. Abstieg an ihrem 34. Geburtstag: Natascha Keller mit dem DHB-Team. (Foto: imago)

Abstieg an ihrem 34. Geburtstag: Natascha Keller mit dem DHB-Team. (Foto: imago)

Riesen-Blamage für die deutschen Hockey-Damen: Die Nationalmannschaft von Bundestrainer Michael Behrmann ist bei der diesjährigen Champions Trophy in Amsterdam als Achter und damit Letzter abgestiegen. Nach einer 3:5 (1:4)-Niederlage gegen China im Spiel um Platz sieben der besten Hockey-Nationen der Welt muss das stark verjüngte Team im kommenden Jahr in der Champions-Challenge-Gruppe, der zweiten Liga der Hockey-Nationalmannschaften, ran.

Wenige Wochen vor Beginn der Heim-Europameisterschaften in Mönchengladbach wartet somit noch viel Arbeit auf die Mannschaft, in der Rekordnationalspielerin Natascha Keller ihren 34. Geburtstag feierte. "Wir sind total frustriert", gestand Spielführerin Christina Schütze nach der Partie.

Behrmann: "Manchmal mit dem Kopf durch die Wand"

Entscheidend für die Niederlage waren acht katastrophale Minuten, in denen China trotz drückender Überlegenheit der Deutschen mit 4:0 in Führung gehen konnte. Das Team des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) hingegen machte viel zu wenig aus den sich bietenden Chancen und lief mehrfach in die Konter der Asiatinnen.

Es war zu spüren, dass die junge Mannschaft von Trainer Behrmann in bestimmten Situationen noch nicht über die international nötige Erfahrung verfügt. "Leider haben wir hinten gröbere Fehler gemacht, die sofort bestraft wurden. Insgesamt hatte China ja nicht mehr als vielleicht sechs Torchancen im ganzen Match", beklagte sich Behrmann anschließend. "Wir sind immer angelaufen, manchmal vielleicht zu sehr mit dem Kopf durch die Wand. Ich kann diesem jungen Team eigentlich keinen Vorwurf machen. Es hat sich spielerisch und kämpferisch mit einer ordentlichen Performance gezeigt."

Schwäche bei Strafecken kostet den Sieg

Dabei hätte seine Mannschaft, in der verletzte Leistungsträger wie Spielführerin Fanny Rinne und Abwehrchefin Tina Bachmann schmerzlich vermisst wurden, Schadensbegrenzung betreiben können. Nach dem 4:1-Sieg über China in der Hauptrunde hätte ein erneuter Erfolg über die Asiatinnen gereicht, um mit Rang sieben zumindest noch die Hoffnung auf den Erhalt der Erstklassigkeit zu bewahren. Dazu wäre eine Wildcard durch den Weltverband FIH nötig gewesen, die Deutschland aber so gut wie sicher gehabt hätte. So ist vor der EM im eigenen Land erst einmal Wunden lecken angesagt.

"Wir machen jetzt erst mal eine kleine Pause", sagte Behrmann mit Blick auf die Vorbereitung auf das große Turnier. Arbeit wird es dann zur Genüge geben, vor allem im Defensivverbund und in Standardsituationen. Denn lediglich der letzte der drei deutschen Treffer - es trafen Marie Mävers (31.), Janine Beermann (40.) und Julia Müller (41.) - fiel durch eine der insgesamt sieben Strafecken. "Nachholbedarf haben wir zweifellos bei den eigenen Strafecken und beim Eins-gegen-Eins defensiv", betonte Behrmann denn auch. Bis zum 20. August, dem Beginn der EM, hat er nun Zeit, diese Mankos abzustellen.

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