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Lahm verteidigt Löw: "Ballack wurde nicht demontiert"

Lahm hofft im Fall Ballack auf eine Lösung

09.07.2011, 10:08 Uhr | t-online.de

Lahm verteidigt Löw: "Ballack wurde nicht demontiert". Philipp Lahm bekleidet beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft das Kapitänsamt. (Foto: imago)

Philipp Lahm bekleidet beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft das Kapitänsamt. (Foto: imago)

Philipp Lahm hat sich in die Diskussion um den Abgang von Michael Ballack aus der deutschen Nationalmannschaft eingeschaltet und stärkt Bundestrainer Joachim Löw demonstrativ den Rücken. "Michael Ballack wurde nicht demontiert", sagte der 27-Jährige in einem Interview mit der "tz". "Ich habe Jogi Löw immer als ehrlichen und korrekten Menschen kennengelernt."

Nachdem Löw vor wenigen Wochen per Pressemitteilung bekannt gegeben hat, dass er nicht mehr auf die Dienste des 34-jährigen Mittelfeldspielers von Bayer Leverkusen baut, bezichtigte Ballack den Bundestrainer der Lüge. Das Angebot für eine offizielle Verabschiedung im Rahmen eines letzten Länderspiels gegen Brasilien schlug Ballack aus. Seitdem ist das Tischtuch zwischen dem Ex-Capitano und dem DFB sowie Löw zerschnitten.

Zwanziger fordert Entschuldigung

Lahm äußerte allerdings die Hoffnung, dass sich sein ehemaliger Teamkollege in der Nationalmannschaft und beim FC Bayern doch noch entschließt, das Angebot des DFB anzunehmen. "Große Spieler wie er haben einen vernünftigen Abschied verdient", sagte der Außenverteidiger.

Bevor es soweit kommt, müsste sich Ballack allerdings mit dem Nationalcoach aussprechen. Das zumindest forderte DFB-Präsident Theo Zwanziger. "Er muss sich, wie das echte Männer machen, bei Joachim Löw entschuldigen." Lahm will sich in diese Diskussion nicht einmischen. "Das müssen Michael Ballack und Jogi Löw unter sich ausmachen. Ich bin in diesem Fall ein Außenstehender, ich kann nicht vermitteln", sagte er.

Lahm wünscht sich eine Lösung

Nur so viel gab der Bayern-Kapitän preis: "Dass ein Michael Ballack eine große Persönlichkeit in unserem Sport ist, steht außer Frage. Natürlich kommt da auch ein bisschen Wehmut auf, wenn so ein Spieler abtritt. Es wäre schön, wenn er mit dem DFB eine Lösung finden würde – aber das liegt nicht in meinen Händen."

Lahm wusste übrigens nach eigener Aussage bereits bei den letzten beiden Länderspielen der Nationalmannschaft gegen Uruguay und Aserbaidschan, dass Löw endgültig nicht mehr mit Ballack plant. Erst später wurde die Öffentlichkeit durch den Bundestrainer in Kenntnis gesetzt.

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