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Formel 1 in Bahrain: Menschenrechtler ruft zum Boykott auf

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Bahrain: Menschenrechtler rufen zum Boykott auf

09.01.2012, 10:15 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Formel 1 in Bahrain: Menschenrechtler ruft zum Boykott auf. Die Debatte um eine Rennabsage in Bahrain ist wieder neu entfacht. (Quelle: dpa)

Die Debatte um eine Rennabsage in Bahrain ist wieder neu entfacht. (Quelle: dpa)

Droht in diesem Jahr eine erneute Absage des Grand Prix von Bahrain? Die Menschenrechtsorganisation "Bahrain Center for Human Rights" hat Fahrer und Teams dazu aufgerufen, das im April angesetzte Rennen zu boykottieren. "Die Regierung will, dass die Formel 1 dem Rest der Welt zeigt, dass alles wieder normal ist. Aber dem ist nicht so", wird Nabeel Rajab, Präsident der Organisation, vom "Guardian" zitiert.

Tatsächlich ist die Lage in Bahrain noch immer alles andere als friedlich. Die renommierte britische Wochenzeitschrift  "The Economist" bewertete Bahrain in einer kürzlich veröffentlichten Studie als "autoritäres Regime", in dem es keine unabhängige Justiz, keine freien Wahlen und keine freie Presse gibt.

"Fahrer und Teams respektieren Menschenrechte"

Rajab selbst wurde erst kürzlich Opfer eines tätlichen Angriffs. Im Anschluss an eine von der Polizei aufgelösten Demonstration war er von Unbekannten überfallen und geschlagen worden. "Uns wäre es lieber, wenn sie nicht teilnehmen würden", sagt Rajab an die Adresse der Formel-1-Akteure. "Ich bin sicher, dass die Fahrer und Teams Menschenrechte respektieren."

Das Rennen in Bahrain wurde im vergangenen Jahr nach einem monatelangen Possenspiel zunächst verschoben und schließlich abgesagt. Schon damals sprachen sich neben Menschenrechts-Organisationen auch Persönlichkeiten wie der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley gegen die Austragung in dem von politischen Unruhen gezeichneten Land aus.

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