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Hannover 96 trotzt Verletzungspech und erkämpft in Hoffenheim Remis

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Hannover trotzt Verletzungspech

22.01.2012, 13:07 Uhr | dpa

 Hannover 96 trotzt Verletzungspech und erkämpft in Hoffenheim Remis . Jannik Vestergaard (re.) im Kopfballduell mit 96-Akteur Moritz Stoppelkamp. (Quelle: dpa)

Jannik Vestergaard (re.) im Kopfballduell mit 96-Akteur Moritz Stoppelkamp. (Quelle: dpa)

Hannover 96 hat sein großes Verletzungspech und den internen Zwist der Winterpause gut verdaut. Zum Auftakt der Rückrunde erkämpfte sich der stark ersatzgeschwächte Europa-League- Teilnehmer ein 0:0 bei 1899 Hoffenheim. Hannover ist jetzt zwar seit acht Spielen und damit länger als jeder andere Verein in der Bundesliga sieglos - angesichts der enormen Schwierigkeiten, mit denen sie in der Rhein-Neckar-Arena zu kämpfen hatten, werden die Niedersachsen das aber verschmerzen können.

Gleich acht Spieler musste Trainer Mirko Slomka in dieser schwachen Partie ersetzen. Jan Schlaudraff, Christian Schulz, Sergio Pinto, Henning Hauger sowie die Langzeitausfälle Carlitos und Leon Andreasen fehlten krank oder gesperrt. Dazu sind Didier Ya Konan und Karim Haggui mit ihren Nationalteams zum Afrika-Cup gereist. Und auch Manuel Schmiedebach und Mohammed Abdellaoue sind erst kurz vor dem Spiel wieder fit geworden. Doch statt in der Winterpause die dringend benötigten Neuzugänge für die Offensive zu verpflichten, trugen Clubchef Martin Kind, Sportdirektor Jörg Schmadtke und Slomka ihre Meinungsverschiedenheiten bei diesem Thema öffentlich aus.

Zweite Garde hilft aus

Mit Edelreservisten wie Mario Eggimann, Daniel Royer und Moritz Stoppelkamp in der Anfangsformation wirkte 96 zu Beginn dennoch deutlich homogener und griffiger als der Gastgeber. Die ersten Chancen spielte sich vor 24 800 Zuschauern ebenfalls Hannover heraus: So hätte Hoffenheims Jannik Vestergaard beinahe ein Eigentor erzielt (17.), ehe Lars Stindl (18.) und der agile Stoppelkamp (22.) noch mit jeweils einer gute Schuss-Chance nachlegten.

Von der Mitte der ersten Halbzeit an drehte jedoch Hoffenheim auf. Das Team, das bis zu diesem Zeitpunkt nur als eine weitgehend aneinander vorbei wirkende Ansammlung von Einzelkönnern aufgetreten war, drängte Hannover auf einmal in die Defensive. Die eindeutig beste von gleich vier guten Möglichkeiten zwischen der 25. und 31. Minute vergab Mittelstürmer Vedad Ibisevic (25.), als er völlig freistehend an Nationaltorwart Ron-Robert Zieler scheiterte. Der Bosnier hatte in der Winterpause auch auf dem gut gefüllten Wunschzettel der 96er gestanden. Aktuell wird er stark vom VfB Stuttgart umworben.

Royer vergibt den Sieg

In einer völlig niveauarmen zweiten Halbzeit hielt Hannover diesen Druck jedoch wieder fern vom eigenen Tor. Die Gäste kontrollierten das Spiel, ohne sich in der Offensive gefährlich in Szene setzen zu können. Der österreichische Neuzugang Royer war zweimal kurz davor, seinem ersten Einsatz von Beginn an gleich sein erstes Bundesliga-Tor folgen zu lassen. Doch einmal kam der 21-Jährige einen Schritt zu spät (55.), ein anderes Mal blieb er im Strafraum hängen (66.).

Hoffenheim dagegen führte seinen zunehmend unzufriedener werdenden Fans wieder vor Augen, warum die Mannschaft auch vor der Winterpause nur eines der letzten fünf Heimspiele gewonnen hatte: Zu viele Einzelaktionen, viel zu wenig Tempo und Ideen, ein Schuss von Fabian Johnson (84.). Mehr war von der TSG nicht zu sehen.

18. Spieltag

Borussia Mönchengladbach

-

FC Bayern München

3:1

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3:1

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2:0

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1:0

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Hannover 96

0:0

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1:0

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1. FC Kaiserslautern

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SV Werder Bremen

0:0

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3:2

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