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Formel 1: Ferrari arbeitet mit Hochdruck am neuen F2012

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Notoperation am neuen Ferrari

07.03.2012, 15:52 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Formel 1: Ferrari arbeitet mit Hochdruck am neuen F2012. Derzeit wird mit Hochdruck am neuen Ferrari gearbeitet. (Quelle: imago)

Derzeit wird mit Hochdruck am neuen Ferrari gearbeitet. (Quelle: imago)

Nach den enttäuschenden Testfahrten und der Kritik von Ferrari-Boss Luca di Montezemolo herrscht bei der Scuderia hektische Betriebsamkeit. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, arbeitet das Team derzeit mit Hochdruck am neuen F2012. Demnach verändern die Techniker das Fahrzeugkonzept, um noch rechtzeitig zum Saisonstart der Formel 1 am 18. März in Australien auf Touren zu kommen.

Wie es heißt, hat Ferrari dem Auto neue Seitenkästen verpasst. Dies macht angeblich sogar erneute Crashtests nötig, die in den nächsten Tagen über die Bühne gehen sollen.

Di Montezemolo: "Bin nicht zufrieden"

Zuletzt hatte di Montezemolo wegen der mangelnden Performance des F2012 auf den Putz gehauen. "Ich bin mit der Leistung unseres Autos nicht zufrieden. Es muss verbessert werden", so die klare Ansage des Chefs. Di Montezemolo fürchtet nichts mehr, als noch so eine verkorkste Saison wie 2011. Im vergangenen Jahr gelang Ferrari-Pilot Fernando Alonso lediglich ein Sieg.

Auch Alonso, eigentlich mit einem "Maulkorb" zum Schweigen verdonnert, legte öffentlich den Finger in die Wunde. "Das neue Auto ist schwer zu verstehen", sagte der Spanier. Zuvor hatte bereits Teamchef Stefano Domenicali seinen Unmut über den neuen Wagen geäußert.

Auch andere Teams angeblich mit Problemen

Gerüchten zufolge hat sich aber nicht nur Ferrari für eine Notoperation entschieden. Angeblich gibt es weitere Teams, die noch vor dem Saisonstart in Melbourne zum erneuten Crashtest der FIA gemeldet sind. Dies würde bedeuten, dass auch andere Autos noch erheblich umgebaut werden.

Bei Red Bull ist dies aber offenbar nicht der Fall. Teamchef Christian Horner kündigte in einem Interview mit der BBC an, dass man den RB8 der letzten Ausbaustufe - trotz der schlechten Zuverlässigkeit beim Test - nach Melbourne bringen werde.

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