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Formel 1: Lotus provoziert Mercedes GP und Ferrari

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Permane: "Mercedes stellt im Moment keine Bedrohung dar"

03.04.2012, 09:23 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Formel 1: Lotus provoziert Mercedes GP und Ferrari. Kimi Räikkönen unterwegs im Lotus E20. (Quelle: imago)

Kimi Räikkönen unterwegs im Lotus E20. (Quelle: imago)

Die neue Formel-1-Saison ist gerade einmal zwei Rennen alt, da hat sich das Lotus F1 Team bereits vom Underdog zum Top-Team gemausert. Vor allem im Qualifying sind Kimi Räikkönen und Romain Grosjean den arrivierten Teams ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Und prompt sieht sich das Team bereits stärker als Ferrari und Mercedes GP.

"McLaren und Red Bull sind vorne, dann kommen wir", sagte Lotus-Chefingenieur Alan Permane gegenüber "autosport". Starke Worte, dabei hat das Team bislang nicht viel mehr vorzuweisen als einen fünften Platz von Räikkönen.

"Mercedes stellt im Moment keine Bedrohung dar"

Die Gründe dafür sieht Permane aber nicht in der mangelnden Performance des Lotus E20. "Ein Rennen ohne Strafen und Crashs von Romain in den ersten Kurven wäre schön", sagte er mit Blick auf den Getriebewechsel beim Iceman und das Kleinholz, das der amtierende GP2-Champion Grosjean zuletzt produzierte.

Mit besonders breiter Brust gebärdet sich das Team gegenüber Mercedes GP und Ferrari. "Die Rennpace von Mercedes ist nichts Besonderes", zeigte sich Permane gelassen. "Die werden sich mit Sicherheit verbessern. Aber im Moment stellen sie keine Bedrohung dar."

Einfach nur noch Sprit in den Tank und los geht's

Und auch der Traditionsrennstall aus Maranello bekommt sein Fett weg. "Wenn die Ferraris im Qualifying Zehnter oder Zwölfter sind und wir eine Sekunde vor ihnen stehen, macht das einen Unterschied", sagte Permane. Komplett abschreiben wolle er die Italiener aber nicht. "Sie werden nicht lange brauchen, um sich zu verbessern. Aber auch wir haben ein gutes Team."

Für die kommenden Rennen sieht Permane seine Mannschaft in guter Position. "Wir haben den Speed im Renntrimm noch nicht wirklich gesehen", sagte er. "Wir hatten einfach noch kein normales Rennen." Wenn die Grundschnelligkeit einmal da sei, müsse das Team einfach nur noch Sprit in den Tank füllen und den Motor starten.

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