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Formel 1: Rosberg dominiert im freien Training, Force India tritt nicht an

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Vettel macht Schritt nach vorn, Hamilton nicht zu schlagen

20.04.2012, 14:27 Uhr | t-online.de

Formel 1: Rosberg dominiert im freien Training, Force India tritt nicht an. Nico Rosberg, schnellster Mann im zweiten freien Training. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg, schnellster Mann im zweiten freien Training. (Quelle: dpa)

Spannender Auftakt zum vierten Rennen der Formel-1-Saison 2012. Nico Rosberg, der am vergangenen Woche den ersten Sieg seiner Karriere in der Königsklasse einfahren konnte, drehte im zweiten freien Training zum Großen Preis von Bahrain die schnellste Runde. Beim ersten Durchgang war noch Lewis Hamilton schnellster Mann auf dem Bahrain International Circuit.

Bei Weltmeister Sebastian Vettel lief es unterdessen deutlich besser als noch zu Beginn der Saison. Force India hatte den zweiten Durchgang ausfallen lassen. Verfolgen sie das dritte freie Training morgen ab 9.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Vorzeichen für das Wochenende sind klar

Demonstrationen, Proteste, Explosionen: Im Vorfeld des Rennens in Bahrain wurde viel hin und her überlegt, ob die Formel 1 angesichts der politischen Lage in dem kleinen Königreich wirklich fahren sollte. Der Motorsport-Weltverband FIA entschied sich schließlich dafür. Und so drehten die Teams der Königsklasse im freien Training ihre ersten Runden auf dem Bahrain International Circuit.

Die Vorzeichen für das Wochenende sind klar: Mercedes wird versuchen, die starke Performance des Rennens in Shanghai erneut abzurufen. McLaren geht als deutlicher Favorit in den Grand Prix, während man beim Weltmeister-Team Red Bull Racing hofft, dass bei Sebastian Vettel endlich der Knoten platzt.

Hamilton schlägt Vettel, di Resta überrascht

Und gleich im ersten freien Training schien der Weltmeister auf einem guten Weg zu sein. Früh übernahm Vettel in Bahrain das Kommando, drehte eine schnelle Runde nach der anderen. Immer Im Windschatten dabei: das Mercedes-Duo Rosberg/Schumacher.

Am Ende musste sich Vettel dann aber doch geschlagen geben. Hamiltons McLaren-Bolide war an diesem Vormittag einfach nicht zu schlagen, in 1:33,572 Minuten drehte der Brite die schnellste Runde. Überraschend weit vorne fand sich Paul di Resta wieder. Der Brite landete im Force India auf Rang drei. Allerdings war das Team - im Gegensatz zu allen anderen Teams - auf den weicheren Reifen unterwegs.

Rosberg dominiert, Ferrari abgeschlagen

Der zweite Durchgang des Tages begann aus deutscher Sicht sehr erfreulich. Vettel, Schumacher, Rosberg - so lauteten die Namen der Fahrer auf den ersten drei Plätzen. Die Enttäuschung bei Red Bull war allerdings groß, als Vettel auf den weicheren, schnelleren Reifen die eigene Bestmarke nur um eine weitere Zehntelsekunde unterbieten konnte. Rosberg setzte da gleich im ersten Anlauf ordentlich einen drauf, unterbot Vettels Rundenzeit um satte sieben Zehntelsekunden.

An der Zeit des Deutschen war dann auch nicht mehr zu rütteln, denn die Teams verlagerten sich auf Test im Renntrimm. Hinter Rosberg reihten sich am Ende Mark Webber, Vettel, Hamilton und Schumacher ein. Die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa landeten auf den Rängen acht und zwölf.

Sicherheitsbedenken bei Force India

Force India verzichtete gänzlich auf das zweite freie Training. Nach dem Zwischenfall am Vortag, bei dem ein Molotovcocktail in der Nähe eines Teamfahrzeugs eingeschlagen war, hatte das Team wegen Sicherheitsbedenken die Rückfahrt zum Hotel früher als geplant angetreten. Man wollte wegen der politischen Proteste vor Einbruch der Dunkelheit zurück sein, bestätigte Teamchef Bob Fernley der BBC in Sakhir.

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