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Olympia 2012: Friedrich und de Zordo jagen Olympianorm

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Olympianorm noch nicht erfüllt - Friedrich und de Zordo im Wartestand

14.06.2012, 11:37 Uhr | sid

Olympia 2012: Friedrich und de Zordo jagen Olympianorm. Ariane Friedrich ist noch auf der Suche nach ihrer Olympia-Form. (Quelle: imago)

Ariane Friedrich ist noch auf der Suche nach ihrer Olympia-Form. (Quelle: imago)

Alyn Camara, Tatjana Pinto? Nur echte Experten kannten diese Namen, bevor sich der Leverkusener Weitspringer auf 8,20 Meter und die 100-Meter-Läuferin aus Münster als bisher zweitschnellste Europäerin auf 11,19 Sekunden steigerte. Die bisherigen Nobodies werden von zwei Stars der deutschen Leichtathletik beneidet, denn sie haben wie 50 andere bereits die Olympia-Norm in der Tasche.

Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo und Hochsprung-Ass Ariane Friedrich noch nicht. "Ich würde gern abrufen, was ich kann. Hoffentlich spielt das Wetter diesmal mit", sagt die Frankfurterin. Eineinhalb Jahre nach ihrem Achillessehnenriss schaffte sie in ihren beiden Freiluft-Wettkämpfen mit 1,92 Meter jeweils die EM-Norm, scheiterte zuletzt im Regen von Turin um drei Zentimeter am Ziel Olympia. "Ariane ist im Gegensatz zu etlichen Rivalinnen zwar eine gute Regenspringerin, doch wenn man eine Norm schaffen muss, wünscht man sich diese Bedingungen nicht", sagt Günter Eisinger. Der Trainer und Manager der Hallen-Europameisterin von 2009 macht deutlich: "Es wäre eine Befreiung, wenn es am Samstag gelingen würde."

Jungfleisch spornt Friedrich an

Aufsteigerin Marie-Laurence Jungfleisch könnte eine Rivalin sein, die Ariane Friedrich zusätzlich anstachelt. "Auch sie kann die Olympianorm von 1,95 Meter springen", sagt Eisinger über das Kornwestheimer Talent. Und er hat für den Fall, dass es auch in Wattenscheid nicht klappt, einen Plan. "Dann hat sie ihre Chance bei der EM in Helsinki. Qualifikation und Finale sind Dienstag und Mittwoch. Und am Wochenende gäbe es die Chance zu einem weiteren Wettkampf, bevor der Deutsche Olympische Sportbund am 4. Juli nominiert."

In der Facebook-Affäre mit dem Stalker haben sich die Wogen längst geglättet. "An Ariane ist das weitgehend vorbei gelaufen, in erster Linie war ich damit konfrontiert. Inzwischen ist klar, dass es sich um den Mann handelte, der von uns genannt wurde. Die Staatsanwaltschaft wird uns benachrichtigen, wenn es im Verfahren weiter geht", sagt Eisinger.

De Zordo bleibt cool

Noch knapper als Ariane Friedrich ist Weltmeister Matthias de Zordo in zwei seiner vier Saisonwettkämpfe an den für London nötigen 82 Metern gescheitert. In Shanghai mit 81,62 Metern, in Oslo mit 81,44 Metern. "Wir wissen inzwischen, warum die Speere immer weggingen, nicht richtig flogen. Ich hatte zu viel Rotation im Oberkörper, kam dadurch in Rücklage, der Anlauf wurde auf den letzten Metern immer langsamer. Die letzten Tests waren gut, in Wattenscheid will ich es jetzt besser machen", sagt der 24 Jahre alte Saarbrücker.

Das Problem wurde "enttarnt", als Trainer Boris Henry vergangenen Sonntag in St. Wendel erstmals in dieser Saison bei einem Wettkampf dabei war. "Mir fehlte sein fachmännisches Auge. Ich wusste nicht, warum ich die Speere nicht treffe", sagt de Zordo, der sich wegen der fehlenden Norm keine schlaflosen Nächte machte. "Matthias legt eine erstaunliche Coolness an den Tag. Die hat mir in meiner eigenen Karriere manchmal ein bisschen gefehlt", sagt Boris Henry, zweimal WM-Dritter im Speerwurf.

Harting und Storl in guter Verfassung

De Zordos Kollegen auf dem Weltmeister-Thron hatten kein Problem mit Form und Norm: Diskus-Star Robert Harting steht mit 70,66 Metern an der Spitze der Weltrangliste - und in Wattenscheid ähnlich im Blickpunkt wie Kugelstoß-Champion David Storl (21,13 Meter). Zu den großen London-Hoffnungen zählen auch zwei Vize-Weltmeisterinnen: Betty Heidler, Weltrekordlerin im Hammerwurf, und Diskus-Ass Nadine Müller.

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