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Formel 1: Stuck kritisiert Vettel und Red Bull

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Stuck kritisiert Vettel und Red Bull

26.06.2012, 11:26 Uhr | t-online.de

Formel 1: Stuck kritisiert Vettel und Red Bull. Sebastian Vettel gerät durch seinen Rundumschlag in die Kritik. (Quelle: imago)

Sebastian Vettel gerät durch seinen Rundumschlag in die Kritik. (Quelle: imago)

Kritik an Sebastian Vettel: Nach den Verschwörungstheorien des Weltmeisters hat sich nun der Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes und Ex-Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck zu Wort gemeldet. "Bevor der Herr Vettel die Rennleitung kritisiert, sollte er lieber mal an seinem eigenen Benehmen arbeiten. Man schmeißt nämlich keine Anschuldigungen durch die Gegend. Das ist ein unsportliches Verhalten den Kollegen und der Öffentlichkeit gegenüber", schrieb Stuck in einem Blog bei eurosport.yahoo.de.

Beim Großen Preis von Europa hatte es eine Safety-Car-Phase gegeben als Vettel 20 Sekunden Vorsprung hatte und das Rennen dominierte. "Ich denke, der Grund ist klar, warum das Safety Car kam. Eine Gefahr bestand nicht", sagte der 24-Jährige. "Das war einfach eine Maßnahme, um das Feld einzubremsen. Das hat mir das Genick gebrochen."

Stuck: Vettel ist kein guter Verlierer

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko stieß in das gleiche Horn wie Vettel. "Es waren auf der Rennlinie keine Teile, die die Reifen gefährdet hätten. Das waren nur Gummistücke. Vielleicht kann man das so sehen: Vettel war zu weit vorne, und man wollte das Feld wieder näher zusammenbringen, wie man das im amerikanischen Rennsport oft macht", sagte er.

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Stuck sieht das anders. "Sebastian Vettel zeigte sich nicht als guter Verlierer. Ich glaube nicht, dass das langsame Fahren hinter dem Pace-Car einen Ausfallgrund hervorrufen kann, dann wären ja alle anderen 22 Fahrzeuge auch ausgefallen. Da muss ein anderer Schaden vorgelegen haben. Wenn das Auto von Red Bull in der Pace-Car-Phase überhitzt, dann ist es falsch konstruiert", argumentierte er.

Es hätten eindeutig Teile auf der Strecke gelegen. Diese hätten eine große Gefahr dargestellt, dass andere Fahrzeuge einen Reifenschaden davontragen. Somit sei diese Entscheidung gerechtfertigt gewesen, so Stuck.

Stuck: Protest gegen Schumacher nicht besonders sportlich

Sky-Experte Marc Surer glaubt ebenfalls nicht an ein absichtliches Einbremsen des Weltmeisters. "Das wäre neu in der Formel 1, das haben sie bisher eigentlich noch nie gemacht", sagte er.

Auch den Protest des Teams gegen Michael Schumacher kritisiert Stuck: "Ob der Heckflügel während der Gelb-Phase offen oder zu ist, spielt keine Rolle. Es wird gefahren und dabei ist Geschwindigkeit entscheidend. Man hat versucht den eigenen Piloten, in dem Fall Mark Webber, weiter nach vorn zu bekommen. Eine Maßnahme, die ich nicht besonders sportlich finde."

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