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1. FC Kaiserlautern muss sich mit Remis in Braunschweig begnügen

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Kumbela rettet Braunschweig Remis im Spitzenspiel

12.03.2013, 13:39 Uhr | sid, t-online.de

1. FC Kaiserlautern muss sich mit Remis in Braunschweig begnügen. Braunschweigs Deniz Dogan (re.) beim Kopfballduell mit Kaiserslauterns Mohamadou Idrissou. (Quelle: dpa)

Braunschweigs Deniz Dogan (re.) beim Kopfballduell mit Kaiserslauterns Mohamadou Idrissou. (Quelle: dpa)

Eintracht Braunschweig hat eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht kam im Spitzenspiel der 2. Bundesliga zum Abschluss des 25. Spieltages gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Nach zuletzt zwei Niederlagen sicherte Domi Kumbela (78.) den Löwen im Schneetreiben immerhin einen Punkt gegen den direkten Verfolger. Für Kaiserslautern traf Mitchell Weiser (44.). Der Tabellenzweite aus Braunschweig festigte zwar seinen Elf-Punkte-Vorsprung auf den Dritten aus der Pfalz, verschenkte aber in einer hektischen und kampfbetonten Partie die große Möglichkeit, sich endgültig und vorentscheidend abzusetzen.

Kaiserslautern startet stark

Bei einem Sieg wäre den Braunschweigern nach 28 Jahren Abstinenz die Rückkehr in die Bundesliga kaum noch zu nehmen gewesen. Den Roten Teufeln sitzt im Kampf um den begehrten Relegationsplatz weiter der 1. FC Köln im Nacken. Der Mannschaft von Trainer Franco Foda bleibt nach nun vier sieglosen Spielen nur noch ein Punkt Vorsprung auf die Kölner. Zudem macht sich auch noch Energie Cottbus als Fünfter Hoffnungen auf Rang drei. Tabellenführer bleibt Hertha BSC.

Vor 20.630 Zuschauern im Braunschweiger Kühlschrank erwischte Kaiserslautern den besseren Start. Besonders vor der Pause traten die Gäste selbstbewusst und zielstrebig auf, Braunschweig fehlten die spielerischen Mittel. Großchancen gab es aber kaum: Die einzige Gelegenheit der ersten 30 Minuten vergab FCK-Stürmer Mo Idrissou kläglich, als er am Fünfmeterraum ungehindert zum Kopfball kam, den Ball aber ins Niemandsland ablegte (5.).

Sippel mit Glanzparade

Erst nach einer halben Stunde bot die Eintracht, deren Linksverteidiger Ken Reichel schon nach zehn Minuten mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste, den Roten Teufeln ein Duell auf Augenhöhe. Um ein Haar hätte es zur Führung gereicht: Einen gefährlichen Freistoß von Deniz Dogan fischte FCK-Torhüter Tobias Sippel in der 32. Minuten mit einer Glanztat aus dem Winkel.

Stattdessen erzielte der von Bayern München ausgeliehene Junioren-Nationalspieler Mitchell Weiser wenig später sein erstes Tor im Profifußball. Nach der Pause agierten die Hausherren aggressiver, gingen verstärkt in die Zweikämpfe, hatten aber auch Pech: Schiedsrichter Marco Fritz verweigerte einem regulären Kopfballtor von Ermin Bicakcic wegen vermeintlicher Abseitsstellung die Anerkennung (48.). In der Folge taten sich die Niedersachsen im Spiel nach vorne schwer, betrieben aber den größeren Aufwand und wurden in der Schlussphase durch das 15. Saisontor von Kumbela belohnt.

Reichel fällt länger aus

Dennoch mussten die Braunschweiger einen herben Dämpfer einstecken: Linksverteidiger Ken Reichel wird länger ausfallen. Der 26-Jährige hat sich in der Partie gegen einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen. Wann Trainer Torsten Lieberknecht im Kampf um den Aufstieg wieder auf Reichel zurückgreifen kann, steht noch nicht fest.

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