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Ringen punktet im olympischen Überlebenskampf

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Olympia 2014  

Ringen punktet im olympischen Überlebenskampf

29.05.2013, 19:58 Uhr | dpa

Ringen punktet im olympischen Überlebenskampf. Die Ringer kämpfen um ihre olympische Zukunft. (Quelle: imago/Zuma Press)

Die Ringer kämpfen um ihre olympische Zukunft. (Quelle: Zuma Press/imago)

Ringen hat im olympischen Überlebenskampf den nächsten Punktsieg gefeiert. Der jahrtausendealte Traditionssport überstand neben Baseball/Softball und Squash die letzte Ausscheidungsrunde vor der entscheidenden Abstimmung um einen freien Platz im Olympia-Programm am 8. September in Buenos Aires.

Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) legte in St. Petersburg die Sportarten fest, die sich in der argentinischen Hauptstadt ein letztes Mal vor dem Votum präsentieren dürfen. Dabei schieden Klettern, Karate, Rollschuhsport, Wakeboarden und die chinesische Kampfkunst Wushu aus.

Bis Buenos Aires wird weitergekämpft

"Das ist eine gute Mischung zwischen Kampfsport, Mannschaftssport und Teamsport. Die Session hat eine breite Auswahl. Ringen hat seine Reformen sehr überzeugend vorgestellt", erklärte IOC-Vize Thomas Bach. Nur dreieinhalb Monate nach der umstrittenen Empfehlung der IOC-Exekutive, Ringen von 2020 an den Olympia-Status abzuerkennen, bekamen die Comeback-Hoffnungen der Mattenkämpfer in der Zarenstadt einen großen Schub. Mit einem Reformpaket, Neuwahlen und einer weltweiten PR-Kampagne hatte sich der Weltverband FILA innerhalb kürzester Zeit runderneuert.

Der frisch gekürte FILA-Präsident Nenad Lalovic jubelte nach der IOC-Entscheidung. Erleichtert umarmte der serbische Hüne mehrere Funktionärskollegen. "Ich bin glücklich, aber damit ist unsere Mission noch nicht beendet", sagte Lalovic. "Wir werden solange weiterkämpfen, bis wir auch in Buenos Aires siegen."

Frustrierte Konkurrenz-Verbände

Jetzt hat die internationale Ringerfamilie wieder berechtigte Hoffnungen, doch im Programm bleiben zu dürfen. Ohne die olympischen IOC-Gelder wäre die Zukunftsfähigkeit des Sports auch massiv gefährdet. Die Ringer kassierten aus dem Pool der IOC-Einnahmen für den Olympia-Zyklus von 2008 bis 2012 immerhin elf Millionen Dollar. Lalovic wollte sich deshalb auch nicht allzu lange mit dem erreichten Zwischenziel aufhalten. "Jetzt geht der Spaß erst richtig los", kommentierte er. Die Vertreter der ausgeschiedenen Verbände schlichen unterdessen frustriert aus dem Lenexpo Center.

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