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Formel 1: Red Bull und Ferrari sauer über Reifentest-Urteil

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Konkurrenz sauer über das Reifentest-Urteil

22.06.2013, 11:32 Uhr | t-online.de

Formel 1: Red Bull und Ferrari sauer über Reifentest-Urteil. Red Bull ist alles andere als begeistert über das Urteil gegen Mercedes. (Quelle: dpa)

Red Bull ist alles andere als begeistert über das Urteil gegen Mercedes. (Quelle: dpa)

Erleichterung bei Mercedes, Verstimmung bei der Konkurrenz nach dem Reifentest-Urteil gegen die Silberpfeile. "Das ist keine große Strafe", erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Nach wochenlangen Spekulationen für die umstrittenen Reifentests mit Pirelli war Mercedes lediglich mit einer Verwarnung und dem Ausschluss aus dem Young Driver Test im Juli belegt. Auch Pirelli wurde lediglich verwarnt.

Red Bull enttäuscht

Red Bull hatte nach Worten seines Beraters Helmut Marko "mit einer weitaus schärferen Strafe gerechnet". Laut "motorsport-total.com" soll der Rennstall während der Verhandlung sogar detailgetreue Daten vorgelegt haben um zu beweisen, dass Mercedes aus den Tests einen Vorteil gezogen haben soll.

Doch auch das scheint die Richter des Internationalen Tribunals des Automobil-Weltverbandes FIA nicht großartig beindruckt haben. "Es liegt nicht an uns, die Strafe zu entscheiden. Es war dem Tribunal vorenthalten, und sie haben ihre Entscheidung getroffen", resümierte dann auch Horner ein wenig resigniert.

Spott von Ferrari

Ferrari verzichtete offiziell erst einmal auf einen Kommentar. Aber in der Kolumne "Pferdeflüsterer" auf der eigenen Webseite kam die Kritik der Scuderia deutlich zum Vorschein: "Es ist, gelinde gesagt, etwas verwirrend zu sehen, dass die schuldige Partei nahezu ungeschoren davonkommt, abgeleitet von 'einem unfairen, sportlichen Vorteil'. Sag mir nicht, dass ein eigener Test für drei Tage auf der Strecke in Catalunya die gleiche Sache ist, wie einer mit neun anderen Teams in Silverstone mit jeder Menge von jungen Hoffnungen am Lenkrad - in einem Gebiet, wo das Wetter sehr wechselhaft sein kann, sogar im Hochsommer."

Süffisant setzte sich der Autor dann auch mit dem Zeitpunkt des Vorfalls auseinander: "Was wäre, wenn der ganze Vorfall nach dem Young-Driver-Test stattgefunden hätte, was wäre dann die Bestrafung gewesen? Wäre ihnen dann verboten worden, am Dinner am Ende des Jahres teilzunehmen?"

Mercedes sieht sich bestätigt

Mercedes akzeptierte das Urteil. "Im Interesse des Sports wird das Team nicht von seinem Recht der Berufung gegen diese Entscheidung Gebrauch machen", teilten die Silberpfeile mit.

Mercedes sah sich bestätigt, dass man immer in guter Absicht gehandelt habe und sich nie einen unfairen Vorteil habe verschaffen wollen. Die FIA hofft auf einen Lerneffekt. Daher soll die Kontrolle der Testfahrten durch den Weltverband in Zusammenarbeit mit den Teams gestärkt werden.

Ansonsten drohte großes Chaos

Für den Motorsport-Experten Marc Surer geht das Urteil in Ordnung. "Pirelli hat etwas falsch gemacht, weil sie die anderen Teams nicht eingeladen beziehungsweise informiert haben. Die FIA hat wohl auch was falsch gemacht - nämlich nicht klargestellt, dass man nicht mit dem aktuellen Auto fahren darf", sagte er zu "motorsport-total.com".

Mit dem Urteil schütze sich seiner Meinung nach die FIA auch selbst. "Pirelli kann man ja nur zivilgerichtlich verklagen. Das Ganze würde so kompliziert werden", ist sich der Sky-Kommentator sicher. "Wenn man das richtig knallhart verfolgen würde, müsste sich die FIA wahrscheinlich selber bestrafen, weil sie nicht ganz klargestellt haben, was erlaubt ist und was nicht. Es würde uferlos werden, wenn man jetzt alles auf den Punkt bringen würde."

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