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Der HSV schießt Braunschweig aus dem Stadion

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Spielbericht  

Der HSV schießt Braunschweig aus dem Stadion

31.08.2013, 17:49 Uhr | dpa

. Jacques Zoua (Mitte) schirmt den Ball vor Braunschweigs Damir Vrancic ab. Rafael van der Vaart beobachtet die Szene. (Quelle: dpa)

Jacques Zoua (Mitte) schirmt den Ball vor Braunschweigs Damir Vrancic ab. Rafael van der Vaart beobachtet die Szene. (Quelle: dpa)

Der Hamburger SV hat im Nordduell gegen Eintracht Braunschweig den ersten Saisonsieg eingefahren und seinen Heimfluch beendet. Mit dem 4:0 (2:0) gewann das Team von Trainer Thorsten Fink erstmals seit dem 20. April wieder zu Hause. Im 1700. Bundesliga-Spiel trafen Rafael van der Vaart (7. Minute), Jacques Zoua (17.) und Hakan Calhanoglu (80./90.+1) für die Hanseaten.

Damit gehen die Hanseaten mit vier Punkten nach vier Partien in die Länderspielpause. Der Aufsteiger bleibt weiter ohne Punkt. Die Fans der Niedersachsen warfen eine halbe Stunde vor Spielende Gegenstände aufs Feld und störten die Partie, zudem kam es zu Tumulten im Gästeblock.

HSV beginnt furios

Wegen der Kritik in den vergangenen Wochen demonstrierten die Anhänger der Hamburger unter den 54.958 Besuchern vor Anpfiff auf der Nordtribüne ihr Vertrauen. Auf einem Transparent mit dem Schriftzug "50 Jahre Bundesliga und immer noch hungrig" sowie mit einem überdimensionalen Dinosaurier-Plakat feierten die Fans ihren Verein.

HSV-Stürmer Maximilian Beister bereitete die ersten beiden Tore vor: So nutzte van der Vaart eine abgefälschte Flanke des U21-Nationalspielers zu seinem dritten Saisontor. Dann setzte der sichere Keeper René Adler mit einem weiten Abschlag Beister ein, dessen Pass nutzte Zoua und schob zum 2:0 ein. Zudem lenkte Gäste-Schlussmann Daniel Davari einen scharfen Freistoß aus 25 Metern von Kapitän van der Vaart (24.) gerade noch über die Latte. Der HSV wurde immer gefährlicher bei Standardsituationen, hatte aber auch Probleme in der Abwehr. Weil sich Heiko Westermann immer wieder in den Spielaufbau einbrachte, wurde es ein ums andere Mal bei Kontern der Niedersachsen gefährlich.

Calhanoglu macht den Deckel drauf

Die von Torsten Lieberknecht auf fünf Positionen geänderte Mannschaft hielt allerdings nur zu Beginn dagegen. Die zuletzt kritisierten Dennis Kruppke und Omar Elabdellaoui blieben draußen, der lange verletzte Domi Kumbela kam zu seinem Startelfdebüt. Der neu in der Abwehr aufgebotene Ken Reichel hatte bereits nach drei Minuten eine Großchance, die Adler vereitelte.

Van der Vaart zeigte trotz seiner Oberschenkelprobleme vorbildlichen Einsatz und setzte seine Mitspieler immer wieder in Szene. Der vielfach kritisierte Niederländer zirkelte zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Freistoß auf den Kopf von Westermann (54.), der Innenverteidiger verfehlte knapp das Gehäuse. Kurz darauf scheiterte Zoua (57.) an Davari. Nicht gut sah der Keeper allerdings aus, als Calhanoglu bei seinem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung zum 3:0 traf. Zum Doppeltorschützen wurde der Youngster, als er per direktem Freistoß in der Schlussminute zum Endstand traf.

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