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FC Bayern schlägt Augsburg und toppt Uralt-Rekord

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Spielbericht  

FC Bayern toppt den Uralt-Rekord

09.11.2013, 17:33 Uhr | dpa

FC Bayern schlägt Augsburg und toppt Uralt-Rekord. Münchens Jerome Boateng (li.) im Kopfballduell mit Augsburgs Jan Moravek. (Quelle: AP/dpa)

Münchens Jerome Boateng (li.) im Kopfballduell mit Augsburgs Jan Moravek. (Quelle: AP/dpa)

Der Dauerrekordjäger FC Bayern hat eine weitere Bestmarke erreicht. Zwei Wochen vor dem Top-Spiel gegen den BVB blieben die Münchner beim 3:0 (2:0) gegen den FC Augsburg in der Bundesliga zum 37. Mal nacheinander ungeschlagen und sind nun vor dem Hamburger SV alleiniger Spitzenreiter in dieser Wertung. Jérôme Boateng (4. Minute), der alle überragende Franck Ribéry (42.) und Thomas Müller (90.+4/Handelfmeter) sorgten vor 71.000 Zuschauern in der Münchner Arena für die Tore des Rekordmeisters, der die mehr als 30 Jahre alte Marke des HSV von 36 ungeschlagenen Partien endgültig toppte.

Ganz nebenbei bauten die Münchner ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf den Rivalen Dortmund auf vier Punkte aus. Der Jubel über die Wolfsburger Tore bei deren 2:1 gegen den BVB fiel so laut wie der über die eigenen Treffer aus.

Nach vielen zähen Anfangsphasen bei Liga-Heimspielen legten die Bayern ohne den wegen einer neuerlichen Fuß-OP fehlenden Bastian Schweinsteiger diesmal einen Topstart hin. Eine unberechtigte Ecke, getreten durch Mario Götze, kam über Dantes Kopf zu Boateng - und der Innenverteidiger knallte den den Ball aus der Drehung unter die Latte. Es war erst das 3. Tor im 149. Bundesliga-Spiel für den Nationalverteidiger, der als einer von vier neuen Bayern-Profis im Vergleich zum Pilsen-Spiel in die Startformation gekommen war.

Ribéry zirkelt den Ball in den Winkel

Das 0:1 zeigte bei den Augsburgern, bei denen Marwin Hitz als Sieger im internen Torwartduell gegen Alexander Manninger im Tor stand, einige Zeit lang Wirkung. Die Gäste taten sich schwer im Aufbauspiel und kamen zu keiner Chance im ersten Spielabschnitt. Aber auch die Münchner hatten mehr Ballverluste bei ihrem gewohnt passreichen Auftritt, als es dem an der Seitenlinie heftig gestikulierenden Trainer Pep Guardiola lieb war.

Zwingend waren die Offensivaktionen nicht, eher wurde die Führung verwaltet. Toni Kroos versuchte es immerhin mit Distanzschüssen (28./34.). Kurz vor der Pause hatte Ribéry es dann satt. Nach einem Foul an ihm selbst legte sich Europas Fußballer des Jahres den Ball zum Freistoß an der Strafraumlinie zurecht. Unhaltbar versenkte der Franzose die Kugel in den Winkel des Gäste-Tores. Seine Freude gipfelte in einem explosiven Luftsprung. Von den Rängen erklangen "Ribéry, Ribéry"-Sprechchöre für den Publikumsliebling.

Müller trifft in der Nachpsielzeit

Nach dem Seitenwechsel kamen auch die Gäste zu ihrer ersten Chance, der Schuss von Jan Moravek ging vorbei (46.). Auf der Gegenseite verfehlte der für die besonderen Momente im Münchner Spiel verantwortliche Ribéry (53.) aus halbrechter Position knapp das Tor. Für etwas mehr Tempo sorgte auch noch der für Götze gebrachte Arjen Robben, der sich in der 73. Minute mit Mario Mandzukic aber nach einer Alaba-Hereingabe beim Torschussversuch gegenseitig behinderte. Mitreißend war auch die zweite Spielhälfte nicht, in der Schlussphase vereitelte Hitz zweimal gegen Jan Kirchhoff (86.) und Robben (87.). Beim Handelfmeter in der Nachspielzeit war er machtlos. Augsburgs Trainer Markus Weinzierl musste danach wegen Meckerns den Innenraum verlassen.

Ein schnelles Wiedersehen beider Teams gibt es am 4. Dezember im Achtelfinale des DFB-Pokals in Augsburg. Dann will auch Guardiolas Wunschspieler Thiago wieder auflaufen - am Samstag durfte er nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause wieder auf der Bank sitzen.

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