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Formel 1: Nico Hülkenberg fährt wieder für Force India

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Ende der Spekulationen  

Hülkenberg feiert Comeback bei Force India

03.12.2013, 13:28 Uhr | sid

Formel 1: Nico Hülkenberg fährt wieder für Force India. Hülkenberg kann sich freuen: Er hat mit Force India endlich ein neues Team gefunden. (Quelle: imago/Sven Simon)

Hülkenberg kann sich freuen: Er hat mit Force India endlich ein neues Team gefunden. (Quelle: Sven Simon/imago)

Quälend lange hatte Nico Hülkenberg auf sein Happy End warten müssen, nun ist es soweit: Der 26-Jährige kehrt zur kommenden Saison vom Schweizer Sauber-Rennstall zu Force India zurück und bleibt der Formel 1 damit auch 2014 erhalten. Das berichtet der Sport-Informations-Dienst (SID). Noch im Laufe des Tages soll der Wechsel offiziell verkündet werden.

Damit enden die monatelangen Spekulationen um einen der talentiertesten Fahrer im Feld, sogar Hülkenbergs Aus in der Königsklasse schien dabei zeitweise möglich.

Was macht Sutil?

Die Einigung mit dem Force-India-Team, das er erst Ende 2012 in Richtung Sauber verlassen hatte, ist ein Erfolg für Hülkenberg - auch wenn der angepeilte Wechsel zu einem Topteam erneut nicht zustande kam. Denn wie unübersichtlich das aktuelle Fahrerkarussell ist, zeigt eine weitere Personalie: Ob Hülkenberg bei Force India im kommenden Jahr ein deutsches Duo mit dem aktuellen Stammpiloten Adrian Sutil bilden wird, steht weiterhin nicht fest.

Sutil wird mit Sauber in Verbindung gebracht, sein Manager Manfred Zimmermann konnte aber noch keine Entscheidung verkünden. "Noch ist nichts entschieden, wir sind mitten in den Verhandlungen und hoffen auf eine schnelle Lösung", sagte er. "Was den Fahrermarkt betrifft ist die Formel 1 so komplex und kompliziert wie nie zuvor, man kann sich nie sicher sein."

Perez ein heißer Kandidat

Als höchst wahrscheinlich gilt, dass der Schotte Paul di Resta keine Zukunft beim Rennstall des Multi-Millionärs Vijay Mallya hat. Stattdessen ist nun der Mexikaner Sergio Perez ein heißer Kandidat auf den Platz neben Hülkenberg.

Nach seinem Aus bei McLaren soll der 23-Jährige beste Chancen bei Force India haben, Sponsorengelder eines Telekommunikationsunternehmens in Höhe von etwa 15 Millionen Euro sind dabei ein wichtiges Argument. Denn sogenannte Bezahlfahrer sind begehrt in der klammen Königsklasse, mehr als die Hälfte der Teams kämpft mit wirtschaftlichen Problemen.

Force India könnte nur eine Übergangslösung sein

Daran scheiterte auch Hülkenbergs Wechsel zu einem der Top-Rennställe, lange hatte er aussichtsreich auf einen Platz bei Lotus gehofft. Doch die Engländer warten seit Wochen vergeblich auf einen Millionendeal mit der zweifelhaften Investorengruppe Quantum Motorsports, ohne dieses frische Geld war der Wechsel letztlich nicht möglich. Mit dem Venezolaner Pastor Maldonado heuerte schließlich ein anderer Pay-Driver bei dem Team an und brachte geschätzte 30 Millionen US-Dollar mit.

Den Traum vom Sieger-Auto dürfte Hülkenberg dennoch weiter hegen. So könnte der Wechsel zu Force India eine Art Übergangslösung sein, denn 2015 könnten sich attraktivere Möglichkeiten eröffnen: Entweder bei McLaren, wenn der unerfahrene Däne Kevin Magnussen sich im Jahr vor dem Einstieg von Honda nicht wie gewünscht entwickelt. Oder bei Ferrari, denn das neue Duo aus Fernando Alonso und Kimi Räikkönen birgt Konfliktpotential.

Hülkenberg mit starker zweiter Saisonhälfte

Dass Hülkenberg das Potential zum künftigen Star mitbringt, stellt in der Formel 1 kaum jemand in Frage. Auch im schwierigen Jahr bei Sauber betrieb der Rheinländer noch Eigenwerbung. Mit nur sieben Punkten aus elf Rennen hatte die Saison 2013 für Hülkenberg enttäuschend begonnen, das Auto des wirtschaftlich angeschlagenen Traditionsteams ermöglichte zunächst keine Top-Platzierungen.

Sauber bekam seine Probleme jedoch im Sommer in den Griff, Hülkenberg holte in der Folge 44 Zähler aus den letzten acht Rennen - und ärgerte dabei regelmäßig Branchengrößen wie den früheren Weltmeister Alonso im Ferrari.

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