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Pirelli-Chef Paul Hembery sauer auf Red Bull

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"Kritik enttäuschend"  

Pirelli-Chef Hembery sauer auf Red Bull

23.12.2013, 10:07 Uhr | t-online.de

Pirelli-Chef Paul Hembery sauer auf Red Bull. Red Bull und die Pirelli-Reifen - das passte in der vergangenen Saison einfach nicht. (Quelle: imago/Sven Simon)

Red Bull und die Pirelli-Reifen - das passte in der vergangenen Saison einfach nicht. (Quelle: Sven Simon/imago)

Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery ärgert sich noch immer über die scharfe Kritik von Red Bull an den Reifen während der abgelaufenen Saison. Nach Ansicht des Briten habe das Weltmeister-Team um Sebastian Vettel eine regelrechte Medienkampagne losgetreten, was dem Konzern einen beachtlichen Imageschaden eingebracht hätte.

"Das war ziemlich enttäuschend. Schließlich hatte jeder die gleiche Herausforderung", sagte Hembery gegenüber "Autosport".

"Dosenöffner für eine Menge Diskussionen"

Das Verhalten von Red Bull stößt Hembery vor allem deshalb sauer auf, weil Vettel die Meisterschaft nach Belieben dominiert hat. Die ständige Nörgelei an den Pneus habe wie ein Lauffeuer gewirkt und sich dann auf die anderen Teams übertragen, erklärte er. "Das war der Dosenöffner für eine Menge Diskussionen, die wirklich nicht hätten stattfinden müssen", betonte Hembery.

Nicht nur Red Bull, auch andere Teams hatten während der Saison 2013 immer wieder den stark abbauen Pirelli-Reifen kritisiert. Vor allem der weiche Gummi hielt nur wenige Runden den Belastungen stand, was zu vielen Reifen-Wechseln und für den Zuschauer zu einem unübersichtlichen Renngeschehen führte. Zudem gab es in Silverstone ein "Reifengemetzel", als die Pneus reihenweise explodierten und in Fetzen von der Felge flogen.

Show-Reifen von den Teams gewünscht

Hembery wies noch einmal darauf hin, dass die Show-Reifen einst vom Automobil-Weltverband FIA und auch von den Teams gewünscht gewesen seien, um mehr Spannung zu erzeugen. "Dann aber so einem Mediendruck ausgesetzt zu sein, ist unfair und enttäuschend."

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