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Savchenko will weiterlaufen

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Savchenko will weiterlaufen

13.02.2014, 15:30 Uhr | dpa

. Deutschlands Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko (li.) und ihr Partner Robin Szolkowy.  (Quelle: dpa)

Deutschlands Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko (li.) und ihr Partner Robin Szolkowy. (Quelle: dpa)

Aljona Savchenko wurde noch weit nach Mitternacht von Weinkrämpfen geschüttelt. Am Morgen versteckte sie die Ringe unter den Augen hinter einer verspiegelten Sonnenbrille. "Die Nacht war schrecklicher, als ich gedacht hätte", sagte die unermüdliche Antreiberin am Donnerstag in Sotschi und machte sich selbst Mut: "Für mich gibt es noch Olympische Spiele". Mit Robin Szolkowy kam das Energiebündel aus der Ukraine wie vor vier Jahren beim Paarlauf-Krimi in Vancouver auch in Sotschi nicht über Bronze hinaus - für den nächsten olympischen Zyklus sucht sie einen neuen Partner.

"Robin will ja nicht mehr, aber ich bin noch nicht fertig", sagte Savchenko und deutete an, dass sie bis zu den Winterspielen 2018 in Südkorea weiterlaufen wird. Die 30-Jährige will erst noch bei den Weltmeisterschaften im März in Saitama bei Tokio antreten, muss ihren vier Jahre älteren Partner aber noch überzeugen. "So wollen wir die zehn Jahre nicht abschließen", sagte die Wahl-Chemnitzerin nach dem verlorenen Kampf um olympisches Gold. Szolkowy hielt sich nach der schweren Enttäuschung im "Eisberg"-Palast zurück. Wie schon 2010 beim Axel patzte er dieses Mal beim dreifachen Toeloop. "Ich habe nicht den Ansatz einer Erklärung", sagte der Sachse traurig.

Gold wäre auch mit einer fehlerlosen Kür und einem nicht gestürzten dreifachen Wurfaxel fast unmöglich gewesen. Die russischen Olympiasieger Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow waren zu stark. Dennoch haderte Trainer Ingo Steuer mit dem "K.o-Schlag" seines Schützlings. Savchenko monierte zudem die unlauteren Mittel der Gastgeber: "Es war brutal schwer, die Russen waren unfair zu uns." Als einziges Team hätten die Russen eine eigene Kabine gehabt, beim Warmlaufen habe man ihr in letzter Sekunden das Betreten des Eises verweigert. "Sie wollten mich nervös machen."

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