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Augsburg siegt in Freiburg

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Spielbericht  

Werner bringt Augsburg in Front - Hahn setzt den Schlusspunkt

22.02.2014, 17:36 Uhr | dpa

Augsburg siegt in Freiburg. Augsburgs Tobias Werner (li.) behält im Zweikampf mit Freiburgs Oliver Sorg die Oberhand. (Quelle: dpa)

Augsburgs Tobias Werner (li.) behält im Zweikampf mit Freiburgs Oliver Sorg die Oberhand. (Quelle: dpa)

Der FC Augsburg hat die Abstiegssorgen des SC Freiburg vergrößert. Die bayerischen Schwaben gewannen bei dem badischen Bundesligistena in einem am Schluss hektischen Spiel 4:2 (1:1). Tobias Werner (7. Minute), Paul Verhaegh (78.), Halil Altintop (84.) und André Hahn (90.+4) trafen für die Gäste, die damit ihren Chancen auf die Europa League wahrten. Jonathan Schmid mit einem Traum-Treffer aus etwa 30 Metern (17.) und Admir Mehmedi (72.) erzielten für den Sport-Club vor 22.000 Zuschauern im Mage Solar Stadion die Tore.

Die Partie war nicht hochklassig, aber hartumkämpft und weitgehend ausgeglichen. Freiburg hatte die jüngste 0:4-Pleite in München mental offensichtlich ebenso gut weggesteckt wie Augsburg die überraschende 0:1-Heimniederlage gegen Nürnberg. Die Gäste präsentierten sich gewohnt stabil und abwehrstark. Der SC fand in der ersten Halbzeit kaum ein Mittel gegen die Defensive. Vor allem im Spielaufbau und Kombinationsfußball wiesen die Badener lange große Mängel auf.

Augsburg setzt erste Akzente

Beide Teams konnten sich im ersten Durchgang zudem kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Aber Augsburg kam besser ins Spiel und hatte die erste Viertelstunde Vorteile. Als der SC auf Abseits spielte, startete Werner nach einer Kopfballvorlage von Hahn durch und erzielte früh die verdiente Führung. Der linke Flügelmann hatte in der 15. Minute eine weitere gute Möglichkeit, schoss aber drüber.

Völlig überraschend, aber absolut sehenswert der Ausgleich: Schmid zirkelte aus rund 30 Metern einen Freistoß in den Torwinkel. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, aber Freiburg hatte noch zwei gute Chancen. Mehmedi (41.) und Schmid (42.) verzogen innerhalb einer Minute aus fast identischer Position jeweils knapp.

Viel Kampf und Leidenschaft

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild: Kampf und Einsatz dominierten, spielerische Höhepunkte gab es nur ganz selten. Wieder erwischte der FCA den besseren Start. SC-Schlussmann Oliver Baumann konnte jedoch den harten Freistoß von Innenverteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker parieren (55.). Danach ging es zwar hin und her, aber keine Mannschaft spielte ihre Offensivaktionen konsequent zu Ende oder die Angriffe wurden vor dem Strafraum gestoppt.

Dann die erste gelungene Offensivaktion der Badener über mehrere Stationen: Mehmedi schloss mit einem platzierten und strammen Schuss in die lange Ecke flach zum umjubelten 2:1 ab. Aber die Freiburger Freude währte nur kurz: Augsburgs Kapitän und Verteidiger Verhaegh erzielte bei seinem ersten Vorstoß den verdienten Ausgleich. Altintop zerstörte dann die SC-Hoffnungen auf wenigstens einen Punkt. Hahn setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

Schiedsrichter steht im Blickpunkt

Schiedsrichter Manuel Gräfe zog sich mehrfach durch merkwürdige Entscheidungen den Unmut der Zuschauer zu. Allerdings benachteiligte der Berliner beide Teams gleichermaßen. Augsburg und Freiburg forderten unter anderem vergeblich je einen Elfmeter.


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