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Formel 1: Bernie Ecclestone plant Rennen in Aserbaidschan

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F1-Projekt für 2016  

Bernie Ecclestone plant Formel-1-Rennen in Aserbaidschan

05.03.2014, 13:42 Uhr | sid, dpa

Formel 1: Bernie Ecclestone plant Rennen in Aserbaidschan. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone telefoniert beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone im Juli 2010. (Quelle: dpa)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone telefoniert beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone im Juli 2010. (Quelle: dpa)

Die Formel 1 soll spätestens 2016 in Aserbaidschan fahren. Chefvermarkter Bernie Ecclestone habe einen Deal für einen Grand Prix in Baku abgeschlossen, berichtet die englische Zeitung "Daily Mail". "Wir gehen nach Aserbaidschan", ließ sich Ecclestone zitieren.

Seine Geschäftspartner würden sogar schon 2015 die Premiere veranstalten wollen, sagte der Brite. "Das ist vielleicht etwas früh - außer es ist das Ende das Saison, das wäre möglich. Aber 2016 ist wahrscheinlicher", erklärte Ecclestone. Der 83-Jährige ist stets auf der Suche nach neuen Märkten für die Formel 1.

Eingefädelt habe den Deal Ecclestones Intimus Flavio Briatore. Der ehemalige Formel-1-Teamchef betreibt in Baku eine Filiale seiner Modelinie "Billionaire Couture". Wegen seiner guten Kontakte in Aserbaidschan war er als Vermittler in den Verhandlungen über den Grand Prix aufgetreten. Laut "Daily Mail" soll er eine siebenstellige Summe für seine Bemühungen kassieren.

Sotschi gibt Formel-1-Debüt

Die Weltmeisterschaft wird auch in diesem Jahr in 19 Rennen entschieden. Dennoch gibt es einen Neuling und einen Rückkehrer im Grand-Prix-Kalender. Der Olympia-Park im russischen Sotschi gibt am 12. Oktober sein Debüt als Gastgeber für die Königsklasse.

Zudem kehrt die Formel 1 nach elf Jahren Pause am 22. Juni ins österreichische Spielberg zurück. Dafür mussten Indien und Südkorea zumindest vorerst aus dem Rennkalender weichen. Die Premiere in New Jersey wurde um ein weiteres Jahr verschoben.

Streckenplaner Tilke: "Herausforderung war riesig"

Mit dem Rennen in Sotschi geht ein langgehegter Wunsch von Ecclestone in Erfüllung. Schon nach den Olympischen Spielen 1980 in Moskau verhandelte der Brite mit dem damaligen Kremlchef Leonid Breschnew über einen Grand Prix. Nun hat Ecclestone einen Deal mit Wladimir Putin geschlossen. Die Bauten für die ersten Winterspiele in Russland sollen durch die Formel 1 ein weiteres Mal in Szene gesetzt werden.

"Die Herausforderung war schon riesig, weil wir eine Baustelle innerhalb einer riesengroßen Baustelle waren", sagte Streckenplaner Hermann Tilke über die aufwendigen Arbeiten am Schwarzen Meer. Inzwischen sei der 5,853 Kilometer lange Kurs im Schatten des Kaukasus aber fast fertig, nur die letzte Asphaltschicht fehle noch.

Rund 250 Millionen Euro wird der Bau der Strecke am Ende wohl kosten. Dazu kassiert Ecclestone jährlich angeblich 29 Millionen Euro Antrittsgebühr. Bis 2020 gilt der Vertrag mit Sotschi.

Rückkehr nach Österreich

Auch mit Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz hat sich Ecclestone auf einen Kontrakt bis 2020 geeinigt. Auf dem Red-Bull-Ring in der Steiermark darf sich Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel dann auf so etwas wie ein Heimspiel freuen. 2003 fuhr die Formel 1 zuletzt auf dem malerisch gelegenen Berg-und-Tal-Kurs. Mit 4,326 Kilometern Länge gehört die Strecke zu den kürzesten im Kalender.

Den Auftakt für die Formel-1-Welttournee macht am 16. März erneut das Rennen im Albert Park von Melbourne. Das Finale steigt am 23. November in Abu Dhabi. Der Große Preis von Deutschland wird am 20. Juli auf dem Hockenheimring gestartet.


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