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Bundesliga: Son köpft Leverkusen in Richtung Champions League

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Spielbericht  

Son köpft Leverkusen in Richtung Champions League

10.05.2014, 17:56 Uhr | sid

Bundesliga: Son köpft Leverkusen in Richtung Champions League. Leverkusens Julian Brandt (li.) und Bremens Cedrick Makiadi kämpfen um die Lufthoheit. (Quelle: dpa)

Leverkusens Julian Brandt (li.) und Bremens Cedrick Makiadi kämpfen um die Lufthoheit. (Quelle: dpa)

Heung-Min Son hat Bayer Leverkusen die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation gesichert. Der Südkoreaner köpfte beim 2:1 (1:1) gegen Werder Bremen am letzten Bundesliga-Spieltag den Siegtreffer (53 Minute.) - dank des Tores behauptete die Werkself den wichtigen vierten Platz.

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Interimstrainer Sascha Lewandowski, nach der Entlassung von Sami Hyypiä eingesprungen, sorgte mit 13 von 15 möglichen Punkten für das ideale Einstiegsgeschenk für den von Red Bull Salzburg verpflichteten Neu-Trainer Roger Schmidt. Die Hanseaten hatten sich ihrer Abstiegssorgen in einer insgesamt mäßigen ersten Saison unter Ex-Bayer-Coach Robin Dutt schon zuvor entledigt.

Tore vom Selassie und Toprak

Werder ging durch das zweite Saisontor des Tschechen Theodor Gebre Selassie in Führung (21.), Bayer glich durch Ömer Toprak aus (33.).

Vor dem Spiel verabschiedete Bayer den verletzten Jens Hegeler (wechselt zu Hertha BSC) und den auf der Bank sitzenden Nationalspieler Sidney Sam (Schalke 04). Bei Werder stand Aaron Hunt (Ziel unbekannt) endgültig zum letzten Mal im Bremen-Trikot auf dem Platz und war nach seinem Doppelpack beim letzten Heimspiel gegen Hertha BSC zumindest eine Halbzeit wieder stark.

Druck nahm zwischenzeitlich zu

Auch dank ihm waren die Gäste zu Beginn das aktivere Team. Bayer kam kaum einmal gefährlich in die Nähe des Bremer Tores zu kommen. Die Verantwortlichen hatten sich entschieden, die Zwischenstände von den anderen Plätzen einzublenden. Die frühe Führung von Schalke 04, dessen dritten Platz Bayer noch im Hinterkopf hatte, schien die Leverkusener Beine noch etwas schwerer zu machen.

Als Werder durch Gebre Selassie auf Vorlage von Hunt verdient in Führung ging, stand Bayer in der Blitztabelle nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Wolfsburg auf Rang vier. Der Druck nahm zu.

Emotionale Achterbahn

Und dann begann die emotionale Achterbahn erst richtig. Erst sorgte Toprak mit dem zum diesem Zeitpunkt wie aus dem Nichts fallenden Ausgleich für Jubel bei den Bayer-Fans, der durch die Kunde von der Wolfsburger Führung abrupt endete: Der VfL war vorbeigezogen.

Aus der Kabine kam Bayer dann hochmotiviert. In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs rannte die Werkself entschlossen an, doch der Ex-Leverkusener Clemens Fritz rettete gegen Gonzalo Castro auf der Linie (50.), Eren Derdiyok traf die Latte, den Abpraller verwandelte Son.

Nach diesem Tor schien Bayer eine Zentnerlast von der Schulter zu fallen. Die Gastgeber spielten nun befreit auf, zumal kurz darauf der Ausgleich gegen Wolfsburg fiel.

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