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Neuer Chef bei Renault: Red Bull plant Großangriff auf Mercedes

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Neuer Chef bei Renault  

Red Bull plant Großangriff auf Mercedes

03.07.2014, 09:47 Uhr | t-online.de

Neuer Chef bei Renault: Red Bull plant Großangriff auf Mercedes. Red Bull will Mercedes im nächsten Jahr wieder überholen. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Red Bull will Mercedes im nächsten Jahr wieder überholen. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Zu anfällig, zu langsam und im Vergleich mit den bärenstarken Silberpfeilen von Mercedes nicht konkurrenzfähig: Zuletzt hatte Red Bull Motorenlieferant Renault wegen der massiven Probleme mit dem Antrieb mit einem Ende der Partnerschaft gedroht und sogar daran gedacht, einen eigenen Motor zu bauen. Doch diese Pläne sind offenbar vom Tisch. Mehr noch: Plötzlich hat Red Bull mit Renault Großes vor. Die Zusammenarbeit soll intensiviert und verzahnt werden. Der Plan: Ein Großangriff auf Mercedes im nächsten Jahr.

Wie "motorsport-total.com" berichtet hat Renault bereits den ersten Schritt in diese Richtung getan. Demnach ziehen die Franzosen die Konsequenzen aus der schwachen ersten Saisonhälfte und haben Jean-Michel Jalinier, den Leiter des Formel-1-Programms, gefeuert. Er wird durch den ehemaligen Caterham-Teamchef Cyril Abiteboul ersetzt, der vor seinem Wechsel zu Caterham im Jahr 2012 die rechte Hand von Jalinier war.

Zu Renault gibt es keine Alternative

Auffällig ist, dass Abiteboul ein auffällig gutes Verhältnis zu Red-Bull-Teamchef Christian Horner pflegt, der sich auf einmal auch nur lobend äußert. "Wir hatten mit Renault große Erfolge, das gibt niemand auf“, erklärt der Brite.

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Schafft Red Bull im nächsten Jahr die Wende?

Denn Horner weiß auch: Zu Renault gibt es keine Alternative. Von Mercedes wird Red Bull keinen Motor bekommen, weil die Österreicher als schärfster Konkurrent im WM-Kampf gesehen werden. "So lange ich hier das Sagen habe, wird Red Bull keinen Motor von uns bekommen“, soll Niki Lauda, Aufsichtsratschef des Formel-1-Rennstalls, gesagt haben.

Das gleiche gilt auch für Ferrari. Und Wiedereinsteiger Honda ist 2015 exklusiv an McLaren gebunden. Bleibt nur noch die Möglichkeit, einen eigenen Motor zu bauen. Das wäre aber sehr teuer und die Entwicklungszeit einfach zu kurz.

Red Bull bekommt starken Einfluss

Wie wichtig eine enge Verzahnung in der Entwicklung der Autos ist, beweist derzeit Mercedes. Motor und Chassis wurden unter einem Dach entwickelt - mit Erfolg: Die Silberpfeile rasen - mit Ausnahme in Montreal - von Sieg zu Sieg.

Mit ähnlichem Konzept will Red Bull zurück in die Erfolgsspur. Und genau jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, da der Motor über den Winter fast komplett neu designt werden darf. Wie "motorsport-total.com“ schreibt, bekommt Red Bull starken Einfluss auf die Entwicklung des Antriebs. Zudem soll sich Stardesigner Adrian Newey als Leiter eines Innovationszentrums um die reibungslose Integration zwischen Chassis und Antrieb kümmern.

Um die Pläne voranzutreiben, wird es im Rahmen des Rennens in Silverstone (Sonntag ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) weitere Treffen zwischen Red Bull und Renault geben. "Wir wollen vorne fahren und konkurrenzfähig sein“, betont Horner. Die Weichen dafür sind ab sofort gestellt.

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