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1. FC Nürnberg: Druck auf Valerien Ismael und Martin Bader nimmt zu

Chaos beim Klub  

Druck auf Ismael und Bader nimmt zu

25.09.2014, 12:22 Uhr | dpa

1. FC Nürnberg: Druck auf Valerien Ismael und Martin Bader nimmt zu. Valerien Ismael vom 1. FC Nürnberg (Quelle: dpa)

Valerien Ismael hat beim 1. FC Nürnberg kein Glück. (Quelle: dpa)

Beim taumelnden Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg könnte das große Stühlerücken beginnen. Einen Tag nach dem 0:3 bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim trafen sich am Vormittag der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Schramm sowie Sportvorstand Martin Bader und der Sportliche Leiter Wolfgang Wolf zu einem Krisengespräch.

"Alles ist möglich", hatte Schramm zu den möglichen Ergebnissen aus der Sitzung erklärt.

Bizarre Szenen

Zur gleichen Zeit kam es am Valznerweiher zu einigen bizarren Szenen. Während mutmaßlich über seine Zukunft gesprochen wurde, leitete Trainer Valerien Ismael wie geplant das Training, danach stellte er sich kurz der Presse. "Momentan bin ich der Trainer", alles weitere könne er nicht beeinflussen, sagte der Franzose. Am kommenden Wochenende spielt der Club gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Unterdessen forderte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Günther Koch zum wiederholten Male den Rücktritt von Sportvorstand Bader. Der ehemalige Reporter des Bayerischen Rundfunks hatte wohl angenommen, er dürfe an der Sitzung mit Schramm, Bader und Wolf teilnehmen, fand sich aber vor verschlossenen Türen wieder und gab kurzerhand eine Stellungnahme ab. "Ein Rücktritt von Bader wäre jetzt normal", sagte Koch, Ismael sei nicht der allein Schuldige an der sportlichen Krise.

Sportliche Talfahrt

In der Tabelle steht der 1. FC Nürnberg nach drei Niederlagen nacheinander und fünf in den vergangenen sechs Punktspielen derzeit auf dem Relegationsplatz. Die Situation ist zusätzlich angespannt, weil am kommenden Montag die Mitgliederversammlung ansteht. Dort müssen turnusmäßig und aufgrund von Rücktritten fünf von neun Aufsichtsratsmitgliedern neu gewählt werden.

Eventuelle Entscheidungen über Trainer und Vorstand hatte der derzeit amtierende Aufsichtsrat deshalb auf die Tage nach der Mitgliederversammlung verschieben wollen. Ein Trainerwechsel wäre bereits der fünfte innerhalb nicht einmal eines Jahres. Im vergangenen Oktober war Michael Wiesinger zunächst durch U23-Trainer Roger Prinzen ersetzt worden, ehe der Niederländer Gertjan Verbeek verpflichtet wurde. Dieser wiederum war drei Spieltage vor dem Ende der abgelaufenen Bundesliga-Saison wiederum von Prinzen abgelöst worden. Nach langer Suche war schließlich Ismael vom VfL Wolfsburg II verpflichtet worden.

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