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Wegen Jules Bianchi: Formel 1 diskutiert über geschlossenes Cockpit

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Nach Horror-Crash von Jules Bianchi  

Heiße Diskussion über geschlossenes Cockpit in der Formel 1

08.10.2014, 10:40 Uhr | t-online.de

Wegen Jules Bianchi: Formel 1 diskutiert über geschlossenes Cockpit. Erstversorgung bei Jules Bianchi nach seinem Horror-Crash: Mit einem geschlossenen Cockpit hätten seine schweren Kopfverletzungen vielleicht verhindert werden können. (Quelle: dpa)

Erstversorgung bei Jules Bianchi nach seinem Horror-Crash: Mit einem geschlossenen Cockpit hätten seine schweren Kopfverletzungen vielleicht verhindert werden können. (Quelle: dpa)

Nach dem Horror-Crash von Jules Bianchi beim Rennen im japanischen Suzuka steht die Formel 1 noch immer unter Schock. Eine neue Sicherheitsdebatte ist im Gange - Fahrer, Teamverantwortliche und Experten fragen sich: Hätten die schweren Kopfverletzungen des Franzosen durch den Zusammenprall bei hohem Tempo mit einem Bergungskran verhindert werden können?

Dabei kochen auch die Diskussionen um das geschlossene Cockpit in der Königsklasse wieder hoch. Ex-Formel-1-Pilot Lucas di Grassi erklärte über "Twitter": "Seit meinem schweren Unfall 2009 (damals fuhr dem Brasilianer in der GP2 ein anderes Auto in die Seite, Anm. d. Red.) bevorzuge ich geschlossene Cockpits. Sie sind sicherer, sorgen für bessere Aerodynamik und sehen schicker aus."

Auch Christian Klien, der von 2004 bis 2010 in der Formel 1 Gas gab, meldete sich zu Wort. " Die Sicht ist im Vergleich zu einem offenen Cockpit ein bisschen eingeschränkt, aber es ist sicherer", erklärte der 31-Jährige.

UMFRAGE
Soll in der Formel 1 das geschlossene Cockpit eingeführt werden?

Keine Einigung zwischen Ecclestone und den Teams

Seit der Saison 2009 wird über das Thema diskutiert. Damals traf Felipe Massa eine Stahlfeder, die sich bei einem anderen Auto gelöst hatte, am Kopf und verletzte ihn schwer. Und als dann 2012 Lotus-Fahrer Romain Grosjean beim Grand Prix im belgischen Spa mit seinem Wagen nur knapp am Kopf von Ferrari-Pilot Fernando Alonso vorbeischoss, sah sich der Weltverband FIA zum Handeln gezwungen. Hüllen aus transparentem Polycarbonat - ähnlich wie bei Kampfjets - wurden getestet. Doch Veränderungen gab es letztlich nicht.

Nach Informationen von "Bild.de" konnten sich die Teams und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone nicht auf eine einheitliche Lösung verständigen. Vor allem das Aussehen soll auf wenig Begeisterung gestoßen sein. Doch kann die Optik vor dem Sicherheitsgedanken stehen?

Smedley: "Warum soll es in der Formel 1 ein Problem sein?"

Ähnlich sieht es auch Williams-Cheftechniker Rob Smedley, der endlich eine Lösung fordert. Der Brite lässt auch das Argument der Kritiker des geschlossenen Cockpits nicht gelten, dass dadurch die Sicht der Fahrer eingeschränkt wird. "Bei LMP1-Autos (Rennwagen-Prototypen wie beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, Anm. d. Red.) geht ein geschlossenes Cockpit doch auch. Warum soll es plötzlich bei Formel-1-Autos ein Problem darstellen? Und LMP1-Autos fahren sogar bei Nacht, manchmal auch bei üblem Wetter. Nein, das ist kein Argument", betonte er.

Man darf gespannt sein, ob Smedleys Forderungen bei den Formel-1-Verantwortlichen auf offene Ohren stoßen.

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