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Kaiserslautern vermasselt Büskens' Rückkehr auf die Fürther Trainerbank

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Irre Schlussphase in Bochum  

Kaiserslautern vermasselt Büskens-Rückkehr auf die Fürther Trainerbank

27.02.2015, 20:41 Uhr | dpa

Kaiserslautern vermasselt Büskens' Rückkehr auf die Fürther Trainerbank. Lautern-Verteidiger Willi Orban (li.) ist vor Tom Weilandt am Ball. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Lautern-Verteidiger Willi Orban (li.) ist vor Tom Weilandt am Ball. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Der 1. FC Kaiserslautern und der SV Darmstadt 98 haben im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga wichtige Siege eingefahren und den Druck auf Spitzenreiter FC Ingolstadt erhöht. Darmstadt gewann das Spitzenduell mit Eintracht Braunschweig dank eines Tores in der Nachspielzeit mit 1:0 (0:0). Die Pfälzer mussten sich gegen die SpVgg Greuther Fürth von Neu-Trainer Mike Büskens trotz langer Überlegenheit zu einem 2:1 (1:0) zittern. Im dritten Freitagsspiel trennten sich der VfL Bochum und der FSV Frankfurt nach einer spektakulären Schlussphase mit 3:3 (1:0).

Marco Terrazzino (16.) und Thomas Eisfeld (61.) sorgten zunächst für die vermeintlich beruhigende Führung des lange überlegene VfL. Dann wurde es hektisch: Zlatko Dedic (79.) und Edmond Kapllani (84.) verkürzten für die Gäste, Danny Latza (81.) gelang das dritte Bochumer Tor. In der Nachspielzeit setzte Kapllani den Schlusspunkt (90.+1), nachdem VfL-Profi Eisfeld (84.) auch noch die Rote Karte kassiert hatte.

Büskens-Effekt verpufft

An der Tabellenspitze steigt die Spannung. Bis zum Montagspiel der Ingolstädter gegen 1860 München beträgt der Rückstand der zweitplatzierten Darmstädter und des FCK auf dem Relegationsrang drei nur noch drei Punkte. Der Karlsruher SC kann in Nürnberg (Samstag ab 12.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) mit dem Verfolgerduo gleichziehen.

FCK-Coach Kosta Runjaic hatte vor dem Anpfiff gegrübelt, er fürchtete den Effekt des Trainerwechsels in Fürth. Dieser aber verpuffte, die Roten Teufel hatten die Partie im Griff. Jean Zimmer (38.) gelang mit einem Weitschuss die Führung. Chris Löwe (48.) machte mit einem Foulelfmeter alles klar. Fürth rutschte trotz eines feinen Freistoßes von Niko Gießelmann (85.) weiter in Richtung Abstiegszone.

Rosenthal lässt Lilien jubeln

Der bislang so furiose Aufsteiger Darmstadt blieb gegen Absteiger Braunschweig auch im 14. Ligaspiel nacheinander ohne Niederlage und konnte dank des eingewechselten Jan Rosenthal (90.+3) gar den Dreier bejubeln. Die Gäste aus Niedersachsen sind nun seit vier Spielen ohne Sieg und verpassten den Anschluss an die Top vier der Liga.

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