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Eintracht Frankfurt schießt den SC Paderborn tiefer in die Krise

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Spielbericht  

Frankfurt schießt Paderborn tiefer in die Krise

14.03.2015, 17:33 Uhr | dpa

Eintracht Frankfurt schießt den SC Paderborn tiefer in die Krise. Frankfurts Alex Meier (li.) ist gegen den SC Paderborn nicht zu stoppen. (Quelle: dpa)

Frankfurts Alex Meier (li.) ist gegen den SC Paderborn nicht zu stoppen. (Quelle: dpa)

Für den SC Paderborn wird die Lage in seinem ersten Bundesliga -Jahr immer bedrohlicher. Der Aufsteiger verlor auch bei Eintracht Frankfurt mit 0:4 (0:2) und setzte dadurch seine Negativserie fort. Von den vergangenen 15 Spielen gewann der Tabellen-16. nur eines, die Bilanz der jüngsten vier Partien lautet: 0 Punkte, 0:15 Tore. Die Eintracht dagegen konnte sich vor 46.000 Zuschauern mal wieder auf ihren Torjäger Alexander Meier verlassen. Mit seinem 19. Saisontreffer erzielte der Stürmer in der 27. Minute das 1:0. Danach trafen noch Marc Stendera (42.), Stefan Aigner (55.) und Nelson Valdez (82.) bei seinem ersten Einsatz nach sechseinhalbmonatiger Verletzungspause.

Die Frankfurter sitzen in dieser Saison somit weiter in der "Achterbahn", wie es ihr am Knie operierter Verteidiger Marco Russ so schön formuliert hat. Der dritte Heimsieg nacheinander war die Antwort auf einen der vielen Rückschläge wie zuletzt in Köln (2:4). Mit nun elf Punkten Vorsprung auf Paderborn dürfte die Abstiegsgefahr endgültig gebannt sein. Dafür ist das Erreichen der Europa League wieder ein Thema für die Eintracht - zumindest falls der siebte Tabellenplatz am Ende der Saison dazu berechtigen sollte.

Madlung rüttelt SGE auf

Paderborn begann diese Partie mutig und forsch - brach aber noch in der ersten Halbzeit völlig ein. Zunächst überraschte der Aufsteiger die anfangs sehr unkonzentriert und schläfrig wirkenden Frankfurter durch frühes Stören und schnelles Spiel in die Spitze. SC-Stürmer Stefan Kutschke tauchte so in der 14. Minute frei vor dem Eintracht-Tor auf und schoss vorbei.

Die Eintracht spielte 20 Minuten lang sehr pomadig. Für den verletzten Russ durfte Alexander Madlung im Abwehrzentrum ran, und der Verteidiger fühlte sich nach einer Viertelstunde sogar genötigt, seine lethargischen Kollegen lauthals auf dem Platz zusammenzustauchen.

Erst der Pfosten, dann die Führung

Mitte der ersten Halbzeit nahm das Spiel dann einen völlig anderen Verlauf. Zunächst schoss Meier einen Freistoß von der Strafraumgrenze an den Pfosten (25.), nur zwei Minuten später traf er nach einer Flanke von Stendera per Kopf zur Führung. Dieses Tor hatte eine befreiende Wirkung auf die Frankfurter und eine lähmende auf den SC Paderborn.

Angriff auf Angriff ließ der Aufsteiger in der Folgezeit auf sich zurollen. Haris Seferovic (29.) und Stefan Aigner (33.) hätten schon frühzeitig nachlegen können. Das erledigte dann der 19-jährige Stendera kurz vor der Pause nach Vorarbeit von Meier.

Kaum Gegenwehr von Paderborn

Paderborn war viel zu schwach, um dem Spiel noch einmal eine Wende geben zu können. Daran änderte auch die Einwechselung des ehemaligen Frankfurters Srdjan Lakic nichts. Die Eintracht dominierte das Spiel nach Belieben, ohne dabei wirklich zu überzeugen. Spätestens nach dem 3:0 durch Aigner gab es keine ernsthafte Gegenwehr mehr.

Für Trainer Thomas Schaaf war das der richtige Moment, um dem lange verletzten Valdez zum Comeback zu verhelfen. In der 74. Minute wurde der Stürmer aus Paraguay eingewechselt, nur acht Minuten später schoss er mit einem schönen Heber sein erstes Bundesliga-Tor seit rund fünf Jahren. Valdez hatte sich am zweiten Spieltag in Wolfsburg das Kreuzband gerissen. Mit einem Paukenschlag kehrte er zurück.

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