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Schalke unterliegt Leverkusen und verliert an Boden

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Spielbericht  

Schalke unterliegt Leverkusen und verliert an Boden

21.03.2015, 20:26 Uhr | dpa

Schalke unterliegt Leverkusen und verliert an Boden. Gonzalo Castro (li.) von Bayer Leverkusen im Duell mit Schalkes Max Meyer. (Quelle: Reuters)

Gonzalo Castro (li.) von Bayer Leverkusen im Duell mit Schalkes Max Meyer. (Quelle: Reuters)

Bayer Leverkusen hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Big Point gelandet und Konkurrent FC Schalke 04 vorerst abgeschüttelt. Vier Tage nach dem unglücklichen Aus in der Königsklasse nach 120 Minuten und Elfmeterschießen in Madrid überwanden die Rheinländer ihre Müdigkeit und landeten beim 1:0 (1:0) in Gelsenkirchen einen wichtigen Erfolg.

Karim Bellarabi gelang in der 35. Minute in der ausverkauften Veltins-Arena das Siegtor. Damit verschaffte er seiner Elf ein Sechs-Punkte-Polster auf den Verfolger. Nach der erst zweiten Heimniederlage der Saison wird es für den Revierklub in den verbleibenden acht Spielen immer schwieriger, noch den angestrebten vierten Tabellenplatz zu ergattern.

Nach dem Kraftakt bei Atletico Madrid gönnte Bayer-Coach Roger Schmidt einigen Profis eine Pause. Unter anderem blieben Hakan Calhanoglu und Josip Drmic zunächst auf der Bank, dafür rückten Julian Brandt und Stefan Kießling in die Startelf. Schalkes Leihgabe Kyriakos Papadopoulos durfte an alter Wirkungsstätte ebenfalls von Beginn an ran. Schmidt brachte jedoch zur zweiten Hälfte Ömer Toprak für den bereits verwarnten, häufig zu ungestümen Griechen.

Sane wird schon in der ersten Hälfte ausgewechselt

Bei Schalke gab es nach dem 2:2 in Berlin nur einen Wechsel: Für den gelbgesperrten Benedikt Höwedes verteidigte rechts Kaan Ayhan. Besonders euphorisch empfangen von den königsblauen Fans wurden die Langzeitverletzten Jefferson Farfan (nach Knorpelschaden) und Sead Kolasinac, der sich zum Saisonauftakt in Hannover im August einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Das Duo nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Dort saß auch Kevin-Prince Boateng, den Roberto Di Matteo allerdings schon kurz vor der Pause aus taktischen Gründen für Leroy Sane ins zum Teil hitzige Gefecht warf. Der Trainer traute dem körperlich robusteren Ghanaer eher zu, sich gegen die zweikampfstarken Bayer-Abwehrspieler durchzusetzen.

Den Tabellen-Nachbarn merkte man die große Bedeutung der Partie für die erneute Champion-League-Qualifikation an. Hohes Risiko im Spiel wurde zunächst vermieden. Die Kontrahenten belauerten sich. Beim ersten guten Schalker Angriff landete der Ball nach einem missglückten Abwehrversuch der Rheinländer eher zufällig beim völlig freien Klaas-Jan Huntelaar, doch Bayer-Keeper Bernd Leno warf sich in letzter Sekunde dazwischen.

Fuchs im Pech

Nach Bellarabis erstem Schussversuch (17.) übernahm Bayer mehr Initiative. Das Leverkusener Spiel wirkte strukturierter und reifer. Zehn Minuten vor der Pause wurden die Bemühungen belohnt. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld ging es blitzschnell nach vorn. Simon Rolfes setzte Bellarabi auf der linken Seite mit einem tollen Pass in die Tiefe glänzend in Szene, und der Nationalspieler überwand Timon Wellenreuther aus spitzem Winkel mit einem Schuss unter die Latte. Wie zuletzt sah der junge Schalke-Keeper beim 0:1 etwas unglücklich aus, weil er zu früh in die Knie gegangen war.

Im zweiten Durchgang hatte Christian Fuchs (51.) Pech bei seinem Schuss, der knapp am langen Eck vorbei strich. Häufig waren die Aktionen nun auf beiden Seiten nicht klar genug, so dass zwingende Torchancen kaum heraussprangen. Zudem musste Schiedsrichter Peter Gagelmann einige Mal die erhitzen Gemüter beruhigen. Am Ende rettete Bayer den wichtige Auswärtserfolg über die Zeit.

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