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2. Bundesliga: FC Ingolstadt muss Aufstieg verschieben

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Braunschweig patzt beim Club  

Ingolstadt muss Aufstieg in die Bundesliga vertagen

10.05.2015, 15:50 Uhr | sid, dpa, t-online.de

2. Bundesliga: FC Ingolstadt muss Aufstieg verschieben . Ingolstadts Danilo (li.) im Zweikampf mit Bochums Piotr Cwielong. (Quelle: Reuters)

Ingolstadts Danilo (li.) im Zweikampf mit Bochums Piotr Cwielong. (Quelle: Reuters)

Der FC Ingolstadt hat am 32. Spieltag den vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga verpasst. Die Schanzer vergaben durch das 1:3 (1:1) beim VfL Bochum einen Matchball. Aus den letzten zwei Spielen braucht der Tabellenführer aber nur noch einen Punkt. Der 1. FC Nürnberg schlug Eintracht Braunschweig mit 3:1 (1:0), während die SpVgg Greuther Fürth mit 0:3 (0:2) beim FC Heidenheim verlor.

Ingolstadts Torjäger Lukas Hinterseer (32. Minute) hatte sein Team vor 12.611 Zuschauern in Führung gebracht, ehe Michael Gregoritsch (45.+1 Minute/Foulelfmeter) kurz vor der Halbzeit noch ausgleichen konnte. Nach Wiederanpfiff waren es dann Mikael Forssell (72.) und Yusuke Tasaka (83.), die Ingolstadts Aufstiegsfeier platzen ließen. Gleichzeitig ist der VfL endgültig gerettet.

Kurioses Eigentor in Nürnberg

Braunschweig verpasste unterdessen in Nürnberg die Chance, zumindest vorübergehend auf Platz vier zu springen. Die Niedersachsen bleiben Fünfter. Eintracht-Kapitän Ken Reichel (32. Minute) per Eigentor, Danny Blum (52.) sowie Guido Burgstaller (67.) bescherten den Franken im vorletzten Heimspiel der Saison den zwölften Saisonsieg. Für Braunschweig traf nur Emil Berggreen (68.).

Derweil muss Fürth nach der 0:3-Pleite in Heidenheim als Tabellen-14. mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Die Kleeblätter sind nur einen Punkt von Abstiegsplatz 17 entfernt. Heidenheim hingegen hat sich durch den ungefährdeten Sieg endgültig aus dem Rennen gegen die Drittklassigkeit verabschiedet.

Vor 14.000 Zuschauern stellte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt schon vor dem Seitenwechsel die Weichen zu einem hochverdienten Erfolg. Mit einem Abstaubertor brachte Tim Göhlert die Gastgeber in der 25. Minute in Führung, drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war Philip Heise aus 14 Metern erfolgreich.

Leipertz fliegt vom Platz

Vier Minuten nach Wiederbeginn stellte Kapitän Marc Schnatterer per Foulelfmeter den Endstand her. Zuvor hatte Robert Zulj per Notbremse einen Torschuss von Robert Leipertz verhindert, der Mittelfeldspieler sah dafür die Rote Karte.

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