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Schalke schleppt sich in die Europa League

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Spielbericht  

Schalke schleppt sich in die Europa League

16.05.2015, 17:36 Uhr

Schalke schleppt sich in die Europa League. Schalkes Eric Maxim Choupo-Moting (li.) beim Kopfballduell mit dem Paderborner Suleyman Koc. (Quelle: dpa)

Schalkes Eric Maxim Choupo-Moting (li.) beim Kopfballduell mit dem Paderborner Suleyman Koc. (Quelle: dpa)

Trotz des Doppel-Rauswurfs von Kevin-Prince Boateng und Sidney Sam, trotz des Boykotts der eigenen Fans: Schalke 04 schleppt sich weiter mit indiskutablen Leistungen dem Saisonende entgegen. Gegen den Abstiegskandidaten SC Paderborn kamen die Königsblauen trotz einer blamablen Leistung aber immerhin zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und haben die Teilnahme an der Europa League endgültig sicher.

Paderborn rutschte nach einem Eigentor von Uwe Hünemeier (88.) auf den letzten Platz ab. Am letzten Spieltag muss ein Sieg gegen den VfB Stuttgart her, um den Abstieg noch verhindern zu können.

Fan-Protest gegen Schalker Führungsriege

Die erhoffte Reaktion auf die Freistellung der beiden Großverdiener und die Suspendierung von Marco Höger blieb bei Schalke aus. Der einstige Champions-League-Anwärter knüpfte nahtlos an die schwachen Vorstellungen der vergangenen Wochen an. Paderborn hatte lange Zeit deutlich mehr vom Spiel und die besseren Torchancen.

Als die Schalker Spieler zum Aufwärmen einliefen, drehten ihnen die Fans demonstrativ den Rücken zu. Wie angekündigt schwiegen die Anhänger. Ihre Meinung machten sie auf Transparenten deutlich: Vor allem Aufsichtsratschef Clemens Tönnies ("Alles hat ein Ende, auch die Tönnies-Wurst") und Sportvorstand Horst Heldt ("169 cm Inkompetenz") standen im Zentrum der Kritik.

Paderborn spielt sich Chance um Chance heraus

Trainer Roberto Di Matteo, mit lauten Pfiffen empfangen, hatte sein Team nach dem 0:2 in Köln umgekrempelt: Nicht nur der gefeuerte Boateng und der suspendierte Marco Höger fehlten, auch Leon Goretzka, Roman Neustädter, Leroy Sané und Julian Draxler standen nicht in der Startelf. Nur Torwart Ralf Fährmann und Innenverteidiger Matija Nastasic spielten auf derselben Position wie in Köln.

Auf den Rängen hörte man nur die 5000 Paderborner Fans, auf dem Feld spielte zunächst nur der Abstiegskandidat aus Ostwestfalen: Moritz Stoppelkamp (7./22./43.), Lukas Rupp (31.) und Marvin Bakalorz (34.) hatten gute Chancen zur Führung.

Siegtreffer aus dem Nichts

Die ersten Gesänge der Schalker Anhänger galten ihrem Jahrhunderttrainer Huub Stevens, als die Stuttgarter Führung gegen den HSV angezeigt wurde. Dann schallte "Oh wie ist das schön" durch die Arena - der pure Hohn angesichts der erneut enttäuschenden Schalker Leistung.

Nach der Pause brachte Di Matteo die Jungstars Draxler und Goretzka, und die Fans beendeten ihren Boykott. Ihre "Tönnies raus"-Rufe waren genauso wenig zu überhören wie die lautstarke Feststellung: "Wir haben die Schnauze voll." Zu allem Überfluss schied auch noch Weltmeister Benedikt Höwedes verletzt aus (57.). Kurz vor dem Schlusspfiff gelang S04 beinahe aus dem Nichts der Siegtreffer.

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