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Formel 1: Sebastian Vettel scheitert vorerst mit Ferrari-Mission

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Zurück in die Langeweile  

Vettels Ferrari-Mission ist vorerst gescheitert

08.06.2015, 10:50 Uhr | t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel scheitert vorerst mit Ferrari-Mission. Nach der Euphorie zu Saisonstart ist bei Ferrari-Pilot Sebastian Vettel Ernüchterung eingetreten. (Quelle: dpa)

Nach der Euphorie zu Saisonstart ist bei Ferrari-Pilot Sebastian Vettel Ernüchterung eingetreten. (Quelle: dpa)

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd war Sebastian Vettel beim Rennen in Montreal aus der letzten Startreihe auf den fünften Platz gerast. Doch freuen wollte sich der Ferrari-Pilot über seine Meisterleistung nicht. Sein Parforce-Ritt nach einem Wochenende mit Höhen und Tiefen bedeutete nicht mehr als Schadensbegrenzung. Weil auch Teamkollege Kimi Räikkönen nicht über Rang vier hinaus kam, verpasste Ferrari erstmals in diesem Jahr das Podium.

"Mehr war heute nicht drin", sagte Vettel enttäuscht. Dabei wollte die Scuderia Mercedes mit einem runderneuerten, stärkeren Motor mächtig einheizen. Doch daraus wurde nichts. Der Rückstand auf die erneut hochüberlegenen Silberpfeile betrug am Ende bei Räikkönen über 45, bei Vettel sogar fast 50 Sekunden - das sind Welten in der Formel 1. Vettels Mission, Ferrari so schnell wie möglich wieder an die Spitze zu führen, stagniert.

"Mercedes findet immer eine Antwort"

Dabei weckten die Resultate zu Beginn der Saison - Vettel gewann das Rennen in Malaysia - Hoffnung, Ferrari könne für mehr Spannung in der Königsklasse sorgen und zur echten Herausforderung für Mercedes werden. Der Hoffnung ist jedoch Ernüchterung gewichen.

Die Silberpfeile dominieren mehr denn je das Geschehen, Ferrari scheint derzeit chancenlos. Der Rückstand auf Montreal-Sieger Lewis Hamilton und dem zweitplatzierten Nico Rosberg schrumpft nicht, sondern wächst wieder an. "Mercedes findet immer eine Antwort", wird Vettel in der "Welt" zitiert.

Selbst wenn der Heppenheimer im Qualifying nicht von einem technischen Defekt gebremst worden wäre und er sich keine Strafversetzung auf Platz 18 nach einem unerlaubten Überholmanöver im Training eingehandelt hätte: ein dritter Platz wäre wohl das Maximum gewesen.

Formel 1 stürzt in alte Langweile

Die Mercedes-Dominanz beim Grand-Prix in Kanada war derart erdrückend, dass die Silberpfeile an der Spitze sogar ein "Bummel-Tempo" einlegen und Sprit sparen sowie Reifen schonen konnten. "Das ist doch kein Rennen, was die da vorne zeigen", brachte es RTL-Kommentator Christian Danner auf den Punkt.

Erschwerend für Vettel und Co. kommt hinzu, dass Weltmeister Hamilton in der Form seines Lebens fährt. Nach seinem Titelgewinn im Vorjahr hat sich der Brite nochmals gesteigert und zeigte bislang keine gravierenden Fehler. Der Brite hat nicht nur Teamkollege Rosberg fest im Griff, sondern auch die gesamte Konkurrenz. Fakt ist: Nach sieben Saisonrennen und der vorerst gescheiterten Vettel-Mission bei Ferrari ist die Formel 1 zurück in alte Langweile verfallen.

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