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Europaspiele 2015: Schwarzer Tag für Fabian Hambüchen

Medaille deutlich verpasst  

Schwarzer Tag für Turn-Star Hambüchen

18.06.2015, 18:21 Uhr | sid, dpa

Europaspiele 2015: Schwarzer Tag für Fabian Hambüchen. Fabian Hambüchen an seinem "Problemgerät", dem Pauschenpferd. (Quelle: dpa)

Fabian Hambüchen an seinem "Problemgerät", dem Pauschenpferd. (Quelle: dpa)

Trotz einer erneuten Reck-Gala hat Turn-Star Fabian Hambüchen die erhoffte Mehrkampf-Medaille bei den Europaspielen in Baku klar verpasst. Der frühere Reck-Weltmeister blieb hinter seiner Vorkampf-Leistung zurück, stürzte am Pauschenpferd und wurde nur Fünfter.

Beim Aufwärmen am Pauschenpferd hatte sich der 27-Jährige an einem Finger der linken Hand verletzt und bekam dadurch Probleme im Wettkampf. "Das wird ein paar Tage weh tun. Wir werden das behandeln. Utraschall, Eis, Salben, Verbände", sagte Hambüchen. "Für die Gerätefinals am Samstag ist es kein Problem. Beim Pauschenpferd wäre es etwas anderes, aber das gibt es da ja nicht."

Zum Verhängnis wurde Hambüchen neben einer schwachen Bewertung von 13,333 Punkten am Pauschenpferd vor allem ein Sturz bei der Landung nach dem Sprung (13,300). An seinem Paradegerät Reck fühlte er sich mit 15,500 "ein bisschen zu niedrig" bewertet.

Schütze Junghänel gewinnt Gold

Die 18-jährige Sophie Scheder verpasste Bronze nur um 0,133 Punkte, nachdem sie ausgerechnet an ihrem Paradegerät Stufenbarren gestürzt war. Wie Hambüchen hat auch Scheder weitere Medaillenchancen: in den Endkämpfen am Stufenbarren und Schwebebalken.

Für den Höhepunkt aus deutscher Sicht sorgte am sechsten Entscheidungstag Gewehrschütze Henri Junghänel, der nervenstark über 50 Meter liegend Gold holte. Der 27-Jährige überholte mit den letzten beiden fast perfekten Schüssen den Italiener Marco di Nicolo und sicherte dem deutschen Team damit einen Quotenplatz für Olympia 2016 in Rio de Janeiro. Für die deutsche Mannschaft war es die insgesamt fünfte Goldmedaille bei dem kontinentalen Multi-Sportevent.

Ovtcharov zieht ins Halbfinale ein

Dimitrij Ovtcharov wahrte als letzter Vertreter der deutschen Tischtennis-Asse seine Chance auf den Einzel-Titel. Nach der Abreise des erkrankten Timo Boll und dem Aus des Damen-Duos zog der Weltranglisten-Sechste mit einem Sieg gegen den Kroaten Andrej Gacina ins Halbfinale ein und trifft nun auf Paul Drinkhall aus Großbritannien.

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