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Eintracht Frankfurt: "Fußball-Gott" Alex Meier warnt die Konkurrenz

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Phänomenales Comeback  

"Fußball-Gott" Alex Meier warnt die Konkurrenz

13.09.2015, 12:15 Uhr | sid

Eintracht Frankfurt: "Fußball-Gott" Alex Meier warnt die Konkurrenz. Alex Meier war bei Eintracht Frankfurt der Mann des Tages. (Quelle: dpa)

Alex Meier war bei Eintracht Frankfurt der Mann des Tages. (Quelle: dpa)

Was für ein Comeback! Nach fünf Monaten Verletzungspause kehrte Alexander Meier beim 6:2 (4:1)-Erfolg von Eintracht Frankfurt über den 1. FC Köln aufs Feld zurück - und netzte gegen die Rheinländer direkt drei Mal ein. "Phänomenal", "wahnsinnig", "unnormal" - nach seiner Gala wurde der 32-Jährige mit Lob überschüttet.

Angesichts seiner Glanzleistung legte der ansonsten extrem bescheidene Frankfurter "Fußball-Gott" sogar jegliche Zurückhaltung kurzzeitig ab. "Die Tore waren gut vorbereitet, ich musste nur den Fuß hinhalten", sagte Meier zwar, ehe er eine krachende Warnung an die Konkurrenz schickte: "Es wird von Spiel zu Spiel besser. Irgendwann bin ich auch wieder fit."

"Damit hat natürlich keiner gerechnet"

Seit Anfang April hatte der mit 19 Saisontoren treffsicherste Akteur der vergangenen Spielzeit nach seiner Knie-OP pausieren müssen. Gegen Köln wirkte Meier aber so, als sei er nie weg gewesen. "Damit hat natürlich keiner gerechnet. Das war schon etwas besonderes und wirklich ein schönes Spiel", sagte Meier.

Der Offensivspieler wirkte während der einseitigen Partie sogar teilweise teilnahmslos - wie so oft genügten dem "Phantom" aber wenige Momente, um die Begegnung zugunsten seiner Mannschaft zu beeinflussen. "Das ist schon phänomenal", schwärmte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, den insbesondere Meiers zweiter Treffer in der 23. Minute beeindruckte. "Den mit links per Direktannahme zu machen, kommt daher, weil er seit zehn Jahren zusätzlich übt. Ohne Fleiß gibt es eben keinen Preis, und den Preis hat er sich wirklich verdient", sagte Bruchhagen.

Das zwischenzeitliche 2:0 war tatsächlich das sehenswerteste Tor des Tages, es sollte aber nicht der einzige Geniestreich von Meier bleiben. Der Schlaks eröffnete und vollendete den Torreigen noch in der vierten und 87. Minute. Dazwischen trafen der ebenfalls überragende Luc Castaignos (15./30.) und Haris Seferovic (73.) für Frankfurt sowie Anthony Modeste (28.) und Dominique Heintz (81.) für Köln.

"Eitel Sonnenschein für die Eintracht heute"

"Eitel Sonnenschein für die Eintracht heute", lobte Bruchhagen, dem es angesichts der offensiven Aufstellung seiner Mannschaft "doch ein bisschen mulmig" wurde. Für Trainer Armin Veh aber war genau das der Schlüssel zum Erfolg: "Ich hatte ein gutes Gefühl. Wir haben ein paar Dinge im Training probiert", sagte der 54-Jährige. An eine so furiose Leistung seines Goalgetters Meier hatte er selbst aber nicht geglaubt.

Veh: "Das ist unnormal"

"Ich habe keine Bedenken gehabt, ihn aufzustellen. Dass er aber gleich drei Tore macht, ist unnormal", sagte Veh, der dann kryptisch ergänzte: "Alex ist aber auch kein normaler Spieler. Er ist unnormal, und daher war seine Leistung auch wieder normal."

Was Veh besonders freuen durfte, war die Tatsache, dass neben Meier auch Castaignos und Seferovic eine bärenstarke Vorstellung ablieferten. "Die drei sind eine Gewalt da vorne, die sind alle drei sehr abschlussstark", sagte Defensivspieler Marco Russ.

Der 30-Jährige war es dann auch, der Meier an einem fast perfekten Tag noch einen ganz heißen Ratschlag mit auf den Weg gab. "Es ist wahnsinnig, was er für eine Qualität vor dem Tor besitzt", sagte Russ: "Eigentlich hätte er heute einen Lottoschein ausfüllen müssen."

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