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Formel 1: FIA plant für 2017 Billigmotor

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F1 will ab 2017 Kosten senken  

"Billigmotor" als Bremse für Mercedes und Ferrari

27.10.2015, 09:53 Uhr | dpa, sid

Formel 1: FIA plant für 2017 Billigmotor. Starterfeld: Billigmotoren" sollen ab 2017 in der Formel 1 für mehr Chancengleichheit sorgen. (Quelle: imago)

Starterfeld: Billigmotoren" sollen ab 2017 in der Formel 1 für mehr Chancengleichheit sorgen. (Quelle: imago)

Chefpromoter Bernie Ecclestone und der Automobil-Weltverband FIA wollen offenbar die Vormachtstellung der Werksteams Mercedes und Ferrari in der Formel 1  mit einem "Billigmotor" ab 2017 zu stoppen. Dadurch sollen die Kosten für alle Rennställe zurückgefahren werden. Und wieder für mehr Spannung gesorgt werden.

"Die FIA wird ihre Bemühungen um die langfristige Entwicklung der Meisterschaft fortsetzen und nach Lösungen suchen, mit denen dies zu erreichen ist", teilte der Weltverband mit. Es soll eine Anhörung "aller Interessengruppen betreffend eines Kundenmotors" geben. Ecclestone hatte am Rande des Großen Preises der USA die Pläne bereits angedeutet. 

"Dann sind wir nicht mehr da"

Wie das Fachmagazin "auto, motor und sport" berichtete, soll es sich bei dem Alternativantrieb und einen 2,2-Liter-Biturbo-Motor handeln. Da dieser mehr Sprit verbrauchen wird, könnte für die Teilnehmer mit diesen Motoren das seit 2010 verbotene Nachtanken wieder freigegeben werden.

Die Triebwerke sollen angeblich sechs Millionen Euro kosten und damit nur noch ein Drittel der derzeitigen Einheiten für Kundenteams. Wenn der aktuelle Weg weiter bestritten werde, "sind wir 2020 nicht mehr da. Der neue Motor ist der beste Weg aus dieser Misere", hatte Ecclestone gesagt.

2014 an Ferrari gescheitert

Damit geht die FIA auf Konfrontationskurs zu den Topteams Mercedes und Ferrari. Mit dem Plan, eine Preisobergrenze für die zur Saison 2014 eingeführten 1,6-Liter-Turbo-Triebwerke samt Hybridstrang einzuführen, waren die Verantwortlichen am Veto von Ferrari gescheitert. Die Italiener müssten durch die Einführung eines "Billigmotors" mit finanziellen Einbußen rechnen. Aktuell kosten die Aggregate der Scuderia pro Jahr rund 20 Millionen Euro. 

Der Rennstall hat auf Grundlage eines länger zurückliegenden Vertrages ein solches Blockaderecht, Ferrari ist als einziger Hersteller seit dem WM-Beginn dabei. Dieses Vetorecht ärgert die FIA schon länger. Doch ein juristisches Vorgehen gegen das Vetorecht schloss der Verband "im Sinne der Meisterschaft" indes aus.

Durch die Einführung eines "Billigmotors" musste Ferrari mit finanziellen Einbußen rechnen.

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