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Bremen - Mainz (1:1): Djilobodji schockiert mit Kopf-ab-Geste

Entgleisung nach Zweikampf  

Werders Djilobodji schockt mit "Kopf-ab-Geste"

20.03.2016, 10:26 Uhr | t-online.de

Bremen - Mainz (1:1): Djilobodji schockiert mit Kopf-ab-Geste. Werders Papy Djilobodji ließ sich gegen Mainz zu einer groben Unsportlichkeit hinreißen. (Quelle: imago images/nph)

Werders Papy Djilobodji ließ sich gegen Mainz zu einer groben Unsportlichkeit hinreißen. (Quelle: nph/imago images)

Es war der größte Aufreger in der Bundesliga-Partie Werder Bremen gegen den FSV Mainz 05 (1:1): In einem Zweikampf griff Werders Papy Djilobodji Gegenspieler Pablo de Blasis zunächst ins Gesicht. Als der Mainzer daraufhin zu Boden ging unterstellte Djilobodji ihm eine Schwalbe und zeigte eine "Kopf-ab"-Geste, indem er mit der rechten Hand über die Kehle glitt.

Da Schiedsrichter Manuel Gräfe die Szene nicht sah, kam der bereits gelbverwarnte Djilobodji ungestraft davon. Doch der Kontrollausschuss des DFB hat bereits Ermittlungen gegen den Werder-Profi eingeleitet. "Alles Weitere wird das Gremium am Montag zeitnah entscheiden", teilte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker mit. 

Merk: Für mich war das Rot

"Wenn ich das als Schiedsrichter sehe, gibt es für mich keine andere Entscheidung als Rot", sagte Schiedsrichter-Experte Markus Merk bei sky.

Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin hat eine andere Sicht auf die Dinge. "Für mich war das eine Geste, die zeigen sollte, dass er nicht den sterbenden Schwan machen soll", so Eichin. "Ich werde mit ihm vernünftig darüber reden und er wird es künftig nicht mehr machen. Ich befürchte nichts, wir haben genug Ermittlungsverfahren gehabt. Wir brauchen nicht wegen jeder Aktion ein Ermittlungsverfahren."

Skripnik: "Sollen wir ihn jetzt drei Monate sperren?"

Auch Bremens Trainer Viktor Skripnik glaubt nicht an eine Sperre: "Sollen wir ihn jetzt drei Monate sperren? Das soll es doch auch nicht sein. Wir werden natürlich mit ihm reden. Nicht mehr und nicht weniger."

Im November 2009 hatte Deniz Naki mit einer ähnlichen Geste für Wirbel gesorgt. Der damalige Angreifer vom FC St. Pauli hatte gegenüber Fans von Hansa Rostock mit der rechten Hand das Abschneiden des Halses angedeutet. Naki war damals wegen krass sportwidrigen Verhaltens nachträglich für drei Spiele gesperrt worden.

Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Ein Spiel pausieren muss Djilobodji nun sowieso. Die Gelbe Karte gegen Mainz war seine fünfte in der laufenden Spielzeit. Er fehlt gegen Borussia Dortmund.

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