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HSV schlägt Werder Bremen: Viktor Skripnik "fest im Sattel"

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Nach bitterer Derby-Pleite  

Skripnik ratlos, aber weiter "fest im Sattel"

23.04.2016, 14:45 Uhr | dpa, sid, t-online.de

HSV schlägt Werder Bremen: Viktor Skripnik "fest im Sattel". Wieder verloren: Dennoch hält Werder Bremen an Trainer Viktor Skripnik fest. (Quelle: dpa)

Wieder verloren: Dennoch hält Werder Bremen an Trainer Viktor Skripnik fest. (Quelle: dpa)

Der nächste Dämpfer. Doch Werder Bremen hält nach der Derby-Niederlage beim Hamburger SV weiter an Trainer Viktor Skripnik fest. "Er sitzt fest im Sattel", sagte Marco Bode, Aufsichtsrats-Chef des Bundesligisten, nach dem 1:2 (0:2) beim Nordrivalen.

Bode ist weiter vom Klassenerhalt überzeugt: "Alles spricht dafür, dass wir eine stabile Mannschaft haben, die in der Lage ist, die nötigen Punkte zu holen." Klingt nach Durchhalteparole. Denn vor allem in der ersten Halbzeit des Derbys blieb das Team von der Weser fast alles schuldig. "Was genau in der ersten Halbzeit war, weiß ich auch nicht", sagte Skripnik. 

"Klar machen wir uns Sorgen"

So wächst die Abstiegsangst in Bremen. Erstmals seit der Saison 1967/68 hat Werder wieder beide Spiele gegen die ungeliebten Hamburger verloren. Die Grün-Weißen hängen auch nach dem 31. Spieltag auf dem Relegationsrang fest. "Klar machen wir uns Sorgen", gestand Bode und fügte an: "Aber ich glaube, dass es die Mannschaft schaffen wird."

In den drei ausstehenden Partien trifft Werder zu Hause noch auf die direkten Abstiegskonkurrenten VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt, dazwischen auswärts auf den 1. FC Köln. "Wir müssen positiv bleiben, wir können die Gegner schlagen", sagte Skripnik.

Dafür muss aber einiges besser werden. Der Coach bemängelte vor allem die schlechte Chancenverwertung seines Teams im Spiel beim HSV: "Dass wir diese nicht nutzen können, ist in dieser Saison unsere Krankheit." HSV-Keeper Jaroslav Drobny wehrte neun der zehn Torschüsse auf seinen Kasten ab, darunter einen Strafstoß von Claudio Pizarro (57.).

Erster Fehlschuss vom Punkt überhaupt

Ausgerechnet Pizarro. Der Bremer Rekordtorschütze sollte eigentlich Hoffnungsträger für die Grün-Weißen im Abstiegskampf sein. Doch im Derby bekam er fast keinen Stich. Seinen ersten Schuss aufs HSV-Tor gab er in der 44. Minute ab - weit vorbei. Beim Elfer scheiterte er mit einem unplatzierten Schuss am starken Drobny. Es war sein erster Fehlschuss vom Punkt überhaupt im Werder-Dress.

Auf der Gegenseite wurde einer zum Derby-Helden, der zuletzt gar nicht mal erste Wahl war: Pierre-Michel Lasogga. Der HSV-Stürmer traf zweimal und wurde zum Matchwinner. 

"Unglaublicher Schritt" für den HSV

Der gescholtene Stürmer hatte fünf Monate zuvor seinen letzten Treffer erzielt beim Hinspiel-Sieg über Borussia Dortmund. Danach herrschte Flaute. Erst verdrängte ihn Artjoms Rudnevs, dann ersetzte ihn Sven Schipplock. Bruno Labbadia redete seinen Glücklos-Stürmer immer wieder stark und gab ihm Einsatzchancen. Gegen Werder dankte Lasogga es ihm. 

"Es ist enorm wichtig, dass ich getroffen habe. Das sind meine ersten Rückrundentore", berichtete der Angreifer. Dank seiner Treffer machten die Hamburger einen "unglaublichen Schritt" in Richtung Klassenerhalt, wie Labbadia erklärte. Die Erleichterung beim HSV war jedenfalls zu spüren. Endlich mal nicht bangen. Endlich mal kein Nachsitzen in der Relegation wie in den vergangenen zwei Jahren. Zumindest ist die Zuversicht an der Elbe nach dem Derby deutlich gestiegen. Ganz anders als an der Weser.

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