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VfL - FC Augsburg (2:0): Wolfsburg verdirbt Dirk Schuster den Einstand

Spielbericht  

Wolfsburg verdirbt Schuster den Einstand in Augsburg

28.08.2016, 09:06 Uhr | sid

VfL - FC Augsburg (2:0): Wolfsburg verdirbt Dirk Schuster den Einstand. Augsburgs Raul Bobadilla (li.) und Luiz Gustavo von Wolfsburg kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Augsburgs Raul Bobadilla (li.) und Luiz Gustavo von Wolfsburg kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Der VfL Wolfsburg hat Trainer Dirk Schuster den Bundesliga-Einstand beim FC Augsburg gründlich verdorben. Die Wölfe gewannen noch ohne den angeschlagenen Torjäger Mario Gomez beim FCA in einem müden Sommerkick verdient 2:0 (1:0) und sorgten nach einer turbulenten Vorbereitung für etwas Ruhe.

Die Augsburger setzten dagegen ihre miserable Auftakt-Bilanz auch unter dem vor dem Spiel zum Trainer des Jahres ausgezeichneten Schuster fort.

Rodriguez sorgt für die Entscheidung

Wolfsburgs Zugang Daniel Didavi, ein Aktivposten beim VfL, brachte das Team von Trainer Dieter Hecking bei Temperaturen um die 30 Grad in der 35. Minute in Führung. Ricardo Rodriguez (89.) sorgte per direkt verwandeltem Freistoß für die Entscheidung.

Für Wolfsburg war es erst der dritte Sieg im elften Bundesligaspiel gegen die bayerischen Schwaben, die dagegen auch im sechsten Auftaktspiel seit dem Wiederaufstieg 2011 leer ausgingen. Es war bereits die fünfte Pleite in Serie bei nur einem Remis.

Augsburg zu oft ideenlos

Der FCA bestimmte erst einmal das Geschehen, weil sich Wolfsburg weit zurückzog und sehr passiv agierte. Kapital konnten die Gastgeber daraus nicht schlagen. Die weiten Diagonalbälle kamen zu oft nicht an, ansonsten fehlten die Ideen, die Präzision und die Entschlossenheit. VfL-Torhüter Koen Casteels erlebte so erst einmal einen ruhigen Sommernachmittag. Bei einem Schuss von Caiuby (32.) musste er nicht eingreifen.

Auch sein Kollege Marwin Hitz hätte sich zunächst einen Liegestuhl in den Strafraum stellen können, da auch der VfL bei großer Hitze zu Beginn kaum Anstrengungen unternahm, ein Tor zu erzielen. Ein Weitschuss des abwanderungswilligen Julian Draxler (12.) - das war´s. Der Nationalspieler blieb ansonsten vor der Pause wirkungslos.

Didavi belohnt sich selbst

Dafür sprang Didavi ein. Der ehemalige Stuttgarter, neben Jakub Blaszczykowski, Jeffrey Bruma und Yannick Gerhardt einer von vier Neuen in der Startelf, traf nach Flanke von Daniel Caligiuri und herrlicher Vorarbeit von Bas Dost mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze in den Winkel. Didavi belohnte sich für seine Bemühungen, das VfL-Spiel anzukurbeln.

Nach dem Wechsel wurde das Augsburger Spiel druckvoller. Und es gab sogar erste Torannäherungen durch Ja-Cheol Koo, Dominik Kohr und Raul Bobadilla. Wolfsburg war bei Konterchancen von Draxler und Caligiuri gefährlicher, ehe Rodriguez den Schlusspunkt setzte.

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