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Bundesliga: Nullnummer zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg

Spielbericht  

Wolfsburg verpasst in Hoffenheim möglichen Sieg

17.09.2016, 17:34 Uhr | dpa

Bundesliga: Nullnummer zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg. Zweikampfverhalten: Der Hoffenheimer Pavel Kaderabek (rechts) kämpft mit dem Wolfsburger Jakub Blaszczykowski um den Ball. Yannick Gerhardt beobachtet die Szene. (Quelle: dpa)

Zweikampfverhalten: Der Hoffenheimer Pavel Kaderabek (rechts) kämpft mit dem Wolfsburger Jakub Blaszczykowski um den Ball. Yannick Gerhardt beobachtet die Szene. (Quelle: dpa)

Der VfL Wolfsburg hat am dritten Spieltag der Bundesliga leichtfertig einen Sieg verschenkt. Nationalstürmer Mario Gomez vergab beim 0:0 der Niedersachsen bei 1899 Hoffenheim etliche Chancen und wartet noch auf sein erstes Tor für den VW-Klub.

Vor 23 295 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena rettete der starke Torhüter Oliver Baummann der Mannschaft von 1899-Trainer Julian Nagelsmann einen Punkt.

Wolfsburg bleibt damit ohne Gegentor, Hoffenheim nach dem dritten Unentschieden noch ohne Sieg in dieser Saison. Es war das erste torlose Remis zwischen beiden Teams in bisher 17 Spielen.

Draxler nur an den Pfosten

VfL-Chefcoach Dieter Hecking hatte einiges umgestellt und Philipp Wollscheid, Maximilian Arnold und Vierinha für Robin Knoche und die verletzten Luiz Gustavo und Daniel Didavi in die Startelf befördert.

In der Hoffenheimer Abwehr kümmerten sich Ermin Bicakcic und Niklas Süle wechselweise um Gomez. Nach 17 Minuten verloren sie den 31-Jährigen erstmals aus den Augen: Gomez schüttelte noch Eugen Polanski ab, scheiterte aber an Baumann. Der Nachschuss seines -Nationalmanschafts-Kollegen Julian Draxler ging am Pfosten vorbei.

Draxler zog immer wieder gefährlich von links Richtung Hoffenheimer Tor. So auch nur zwei Minuten nach der ersten Großchance der Gäste, als er ein feines Zuspiel von Gomez aber nicht zum 1:0 verwerten konnte, weil Baumann den Ball gerade noch an die Latte lenkte.

Süle muss raus

Spätestens da hatten die zweikampfstarken Gäste das Zepter übernommen, auch wenn auf der Gegenseite Andrej Kramaric (23.) aus spitzem Winkel das Leder über das VfL-Tor jagte. Hoffenheims Abwehr geriet immer mehr unter Druck. Rechtsverteidiger Sebastian Rudy musste nach einem Zusammenprall mit Wollscheid zudem zunächst mit einem Kopfverband spielen.

Viel schlimmer für die TSG war aber, dass Abwehrchef und Jung-Nationalspieler Niklas Süle nach 36 Minuten wegen einer Beckenprellung nicht weitermachen konnte. So retteten die Kraichgauer nur mit Glück das 0:0 in die Halbzeit.

Uth und Gomez verpassen

Die Wolfsburger bestimmten weiter Tempo und Taktik, auch wenn die Hausherren die erste klare Einschussmöglichkeit nach dem Wechsel hatten. Mark Uth verpasste seinen vierten Saisontreffer, als er von Rudy glänzend freigespielt worden war, aber nur das Außennetz traf 54.). Und dann war wieder Gomez an der Reihe: Nach einem Konter scheiterte der Angreifer erst per Kopf und dann per Fuß an Baumann.

Am Ende fehlte den Wolfsburgern der letzte Wille, das Spiel für sich zu entscheiden. In der Schlussphase waren sogar die unermüdlichen Hoffenheimer dem Tor des Tages näher: Sandro Wagner und der eingewechselte Kerem Demirbay hatten noch gute Einschussmöglichkeiten.

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