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Darmstadt 98 mit Remis gegen 1899 Hoffenheim

Spielbericht  

Lilien feiern Last-Minute-Punkt gegen Hoffenheim

20.09.2016, 21:55 Uhr | sid

Darmstadt 98 mit Remis gegen 1899 Hoffenheim. Darmstadts Marcel Heller (li.) kämpft mit Hoffenheims Pavel Kaderabek um den Ball. (Quelle: dpa)

Darmstadts Marcel Heller (li.) kämpft mit Hoffenheims Pavel Kaderabek um den Ball. (Quelle: dpa)

Die "Remis-Könige" von 1899 Hoffenheim können in der Bundesliga einfach nicht mehr gewinnen. Auch bei Darmstadt 98 kam das Team von Trainer Julian Nagelsmann nicht über ein schwaches 1:1 (0:0) hinaus.

Bei der Rückkehr von Torjäger Sandro Wagner an seine alte Wirkungstätte am Böllenfalltor blieb die Offensive der Kraichgauer erschreckend schwach.

Die Lilien hingegen feierten drei Tage nach der bitteren 0:6-Klatsche bei Borussia Dortmund die wieder erstarkte Defensive - und den deshalb recht gelungenen 58. Geburtstag von Trainer Norbert Meier. Andrej Kramaric hatte die Hoffenheimer in Führung gebracht (46.), Denys Olijnyk gelang in der Nachspielzeit aber der verdiente Ausgleich.

Torlose erste Hälfte

Vor 15.800 Zuschauern im Jonathan-Heimes-Stadion legten zunächst die Gäste aus dem Kraichgau den besseren Start hin. Darmstadts Torwart Michael Esser musste schon in der 4. Minute gegen Nadiem Amiri retten. Immer wieder gelangen der TSG gute Kombinationen bis vor das Lilien-Tor. Dort fehlte dann aber die Präzision, um die Überlegenheit der ersten Viertelstunde zur Führung zu nutzen.

Mit zunehmender Spieldauer baute Hoffenheim ab und stärkte damit die zunächst verunsicherten Gastgeber. Wagner, der Darmstadt in der vergangenen Saison mit 14 Toren fast im Alleingang zum Klassenerhalt geführt hatte, blieb in den ersten 45 Minuten nahezu wirkungslos. Der 28-Jährige ackerte in der ersten Halbzeit als einzige Spitze vergebens, oft kam er den einen Schritt zu spät.

Dafür wurde es vor dem Hoffenheimer Tor gefährlicher: Angefeuert vom lautstarken Meier hätten die Lilien vor dem Halbzeitpfiff mehrfach in Führung gehen können: Antonio-Mirko Colak zielte zweimal über das Tor (19./32.). Alexander Milosevic scheiterte per Kopf nach einem Freistoß (28.), zudem grätschte der Innenverteidiger den Ball knapp am Tor von 1899-Torwart Oliver Baumann vorbei (38.).

Elfmeter-Pfiff bleibt aus

Meier, der als ältester Bundesliga-Coach doppelt so alt wie sein Gegenüber Julian Nagelsmann ist, hatte seine Startelf nach dem Dortmund-Debakel auf fünf Positionen verändert. Nagelsmann tauschte zwei Spieler aus, da die TSG auch am Wochenende nicht über ein 0:0 gegen den VfL Wolfsburg hinausgekommen war.

Durch das Blitz-Tor des später ausgewechselten Kramaric nur Sekunden nach der Pause wurden den Gäste wieder etwas besser. Allerdings hatte Hoffenheim auch Glück, als Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) nach leichtem Halten von Ermin Bicakcic an Colak nicht auf Elfmeter für die Gastgeber entschied (49.).

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