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Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic warnt vor Höhenflug

Bobic gibt den Mahner  

Eintracht auf Erfolgswelle - doch wer träumt, fliegt

21.09.2016, 11:59 Uhr | sid

Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic warnt vor Höhenflug. Die Frankfurter Haris Seferovic (li.) und Bastian Oczipka feiern das 2:0 gegen Ingolstadt. (Quelle: imago images/DeFodi)

Die Frankfurter Haris Seferovic (li.) und Bastian Oczipka feiern das 2:0 gegen Ingolstadt. (Quelle: DeFodi/imago images)

Eintracht Frankfurt befindet sich im Bundesliga-Höhenflug. Doch wer deswegen tatsächlich abhebt, bekommt es mit Fredi Bobic zu tun. "Es zählen nur die 40 Punkte. Wenn einer etwas anderes denkt oder träumt, kann er sich einen neuen Verein suchen", sagte der Sportvorstand der Hessen in aller Deutlichkeit.

Statt der Begeisterung nach dem 2:0 beim FC Ingolstadt weiteren Vorschub zu leisten, gibt Bobic den eindringlichen Mahner und befindet sich da mit Trainer Niko Kovac auf einer Linie.

"Wir werden nicht anfangen zu spinnen, sondern konzentriert weiterarbeiten. Wenn wir übermütig werden, geht es ganz schnell in die andere Richtung", betonte der kroatische Coach.

"Ein bisschen Euphorie"

Viel zu frisch sind schließlich noch die Erinnerungen an den Relegations-Krimi beim 1. FC Nürnberg im Mai, als die Eintracht beinahe in die 2. Liga abgestiegen wäre. "Das will keiner nochmal erleben", sagte Kovac. Der überaus souverän agierende Eintracht-Torwart Lukas Hradecky ergänzte: "Es ist zu früh zum Träumen."

Freude ist freilich aber schon gestattet über den glänzenden Saisonstart mit drei Siegen aus vier Spielen, "ein bisschen Euphorie", wie Bobic sagte. Wenn es auch den Ausrutscher in Darmstadt gab, diesen Auftakt "hätte jeder sofort unterschrieben", sagte Kapitän Alexander Meier. Den Lauf fortsetzen könne die Mannschaft aber nur, wenn sie weiter "am Optimum" spiele, bemerkte Bobic noch, denn schon der nächste Gegner Hertha BSC sei "brutal" (Samstag ab 15.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de).

Taktische Disziplin, effiziente Standards

Für Kovac liegen die Gründe der Leistungsexplosion auf der Hand. Er habe im Sommer während der sieben Wochen Vorbereitung "viel mehr" Einfluss ausüben können als zuvor. Da war der 44-Jährige nach seinem Amtsantritt im März erst einmal als Retter einer nicht nach seinen Wünschen zusammengestellten und verunsicherten Mannschaft gefragt. Jetzt erlebe er diese Mannschaft "hungrig", und eben das sei ausschlaggebend.

Es war ja weiß Gott keine spielerische Offenbarung der Eintracht in Ingolstadt, das räumte Kovac auch ein. Der Sieg basierte auf taktischer Disziplin und einer bemerkenswerten Effizienz bei Standards - jeweils nach Ecken fielen die Tore durch David Abraham (45.+2) und Bastian Oczipka (50.). Aber das sind ebenfalls Gütemerkmale. "Wir lassen wenig zu. Die Mannschaft spielt sehr kompakt", findet Bobic.

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