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Trainer Weinzierl steht beim FC Schalke 04 schon unter Druck

Schalker Trainer schon unter Druck  

Weinzierl: "Vier Niederlagen habe ich nicht erwartet"

22.09.2016, 18:25 Uhr | t-online.de, sid

Trainer Weinzierl steht beim FC Schalke 04 schon unter Druck. Trainer Markus Weinzierl hat sich den Start beim FC Schalke 04 anders vorgestellt. (Quelle: dpa)

Trainer Markus Weinzierl hat sich den Start beim FC Schalke 04 anders vorgestellt. (Quelle: dpa)

Ist die Geduld der Anhänger des FC Schalke 04 schon aufgebraucht? Nach der Partie gegen den 1. FC Köln (1:3) und der vierten Pleite im vierten Bundesligaspiel hallte ein gellendes Pfeifkonzert durch die Arena in Gelsenkirchen.

Der Neuanfang mit der vielversprechenden Kombination aus Trainer Markus Weinzierl und Sportvorstand Christian Heidel gerät jedenfalls vorerst zum Desaster.

Weinzierl zeigte sich nach Schlusspfiff konsterniert. "Ich habe keine vier Niederlagen zu Beginn erwartet. Natürlich bin ich nicht erfreut", sagte der S04-Coach.

"Mannschaft war unter Druck"

Die Leistung seiner Mannschaft ordnete der ehemalige Augsburger Trainer als verkrampft ein. "Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft unter Druck war. Wir sind 118 Kilometer gelaufen und die Mannschaft wollte unbedingt. Von dieser Seite her kann ich ihr nichts vorwerfen", analysierte er und sprach ein Lob an den Gegner aus: "Köln ist defensiv sehr gut gestanden und immer gefährlich in der Umschaltbewegung."

Höwedes: "Das geht tief"

Der Schalker Abwehrchef Benedikt Höwedes war ebenfalls frustriert. "Wir sind sehr enttäuscht, das geht tief. Das müssen wir sacken lassen und dann analysieren, was wir falsch gemacht haben. Davon kann sich niemand freimachen", sagte der Weltmeister.

Dass Klaas-Jan Huntelaar die Schalker Torflaute nach 305 Minuten beendete, war ein schwacher Trost. Zwei Minuten nach Huntelaars Führungstor (36. Minute) glich der Japaner Yuyo Osako für die weiter ungeschlagenen Rheinländer aus. Anthony Modeste mit seinem vierten Saisontor (77.) und Simon Zoller (84.) drehten das Spiel. Während Köln mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen oben mitspielt, hinken die runderneuerten Gelsenkirchener den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Schlechtester Saisonstart seit 31 Jahren

Nach dem schlechtesten Saisonstart seit 31 Jahren wächst der Druck auf Weinzierl schon. Die Unruhe im traditionell aufgeregten Schalker Umfeld wächst vor der Auswärtsaufgabe in Hoffenheim jedenfalls schon.

"Viel schlimmer geht es nicht"

Auch Sportvorstand Heidel fand nach der Pleite gegen Köln keine beruhigenden Worte, sondern legte knallhart den Finger in die Wunde. "Viel schlimmer geht es nicht. Wenn man vier Spiele absolviert und keines davon gewonnen hat, dann ist eine Steigerung nach unten schwer möglich. Das war sicherlich alles andere als geplant und auch in der Art nicht befürchtet."

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