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Hamburger SV: Beiersdorfer vermeidet Bekenntnis zu Labbadia

Gisdol Favorit als Nachfolger  

Beiersdorfer vermeidet Bekenntnis zu Labbadia

25.09.2016, 07:09 Uhr | t-online.de, sid

Hamburger SV: Beiersdorfer vermeidet Bekenntnis zu Labbadia. Auf Distanz: HSV-Trainer Bruno Labbadia (li.) und der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Auf Distanz: HSV-Trainer Bruno Labbadia (li.) und der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Nach der 0:1 (0:0)-Pleite gegen den FC Bayern München ist die Zeit von Trainer Bruno Labbadia beim Hamburger SV wohl abgelaufen. Trotz der drohenden Entlassung wollte sich der HSV-Coach nach dem couragierten Auftritt seiner Mannschaft nicht verderben lassen.

"Meine Tochter und mein Sohn sind da, wir werden trotzdem etwas Schönes essen gehen", sagte Labbadia zu seinen weiteren Plänen. Über seinen Job wollte er nicht reden - sein Schicksal liegt in den Händen Anderer.

Klar scheint: Nach nur einem Punkt und vier Pleiten in Serie aus den ersten fünf Spielen hat der 50-Jährige den Rückhalt von Klub-Chef Dietmar Beiersdorfer und Geldgeber Klaus-Michael Kühne verloren.

"Völlig unzureichende Situation"

Beiersdorfer vermied jedenfalls ein Treuebekenntnis zu Labbadia. "Diese völlig unzureichende Situation müssen wir jetzt erst einmal verdauen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Hanseaten, der sich nach den Investitionen von rund 35 Millionen Euro im Sommer viel mehr erwartet hat. Er kündigte an, die Situation "analysieren" zu wollen.

Ob Labbadia nächste Woche in Berlin gegen Hertha BSC noch auf der Bank sitzen werde? "Das kann ich noch nicht sagen", meinte Beiersdorfer bei Sky.

Gisdol Favorit auf die Labbadia-Nachfolge

Wann und mit wem über Labbadia beraten wird, wollte Beiersdorfer nicht verraten. Er soll längst Sondierungsgespräche mit anderen Trainern geführt haben, Markus Gisdol (zuletzt 1899 Hoffenheim) gilt als Favorit auf den wohl freiwerdenden Posten.

Labbadia: "Was kommt, tangiert mich wenig"

Labbadia gab sich wegen seiner Zukunft keinen Illusionen hin. "Was kommen wird, tangiert mich wenig", sagte er tapfer. Doch der einstige Stürmer spürt natürlich, dass seine Verdienste aus dem Vorjahr und die Rettung vor der Zweitklassigkeit nun nichts mehr wert sind.

Der HSV-Coach gab sich auch selbstkritisch. "Wir haben nur einen Punkt - das ist unterm Strich einfach zu wenig", sagte Labbadia, der den Pflegefall HSV am 15. April 2015 übernommen hatte und dann noch vor dem sicher geglaubten Abstieg retten konnte.

Doch er hat es in diesem Sommer nicht geschafft, der neuformierten Mannschaft eine Spielidee zu geben. Auch gegen die Bayern war der HSV zwar bissig, aber es mangelt am Kombinationsspiel, am Fußballerischen. Dass sich das Team trotz des hohen Aufwandes nicht belohnt, nimmt er "auf meine Kappe", sagte Labbadia, nachdem ihm Joshua Kimmich (88. Minute) mit seinem späten Treffer den ersehnten Punkt wegschnappte.

"Haben den HSV heute schlecht repräsentiert"

Ein Punkt, der nicht verdient gewesen wäre, wenn es nach Beiersdorfer geht. "Wir haben den HSV heute schlecht repräsentiert, es war eine schwache Leistung, speziell in der zweiten Halbzeit", sagte der Klub-Boss. Klingt, als sei die Trennung nur eine Frage der Zeit.

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