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SC Freiburg bricht in Bremen Auswärtsbann

Spielbericht  

3:1 in Bremen - Freiburger brechen Auswärtsbann

29.10.2016, 17:25 Uhr | sid

SC Freiburg bricht in Bremen Auswärtsbann. Bremens Serge Gnabry (re.) und Freiburgs Vincenzo Grifo kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Bremens Serge Gnabry (re.) und Freiburgs Vincenzo Grifo kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Auswärtsbann gebrochen: Nach vier Niederlagen nacheinander in fremden Stadien hat der SC Freiburg mit einem 3:1 (2:0)-Sieg bei Werder Bremen seinen Weg nach oben fortgesetzt und die Hanseaten wieder in ernstere Abstiegsnöte befördert.

Vier Tage nach dem Scheitern im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten SV Sandhausen verdienten sich die Gäste ihren Erfolg durch eine beeindruckende Effektivität. Maximilian Philipp nutzte in der 29. Minute Zögerlichkeiten in der Bremer Deckung per Flachschuss zur Führung.

Zehn Minuten später verwandelte Vincenzo Grifo einen von Ousman Manneh verursachten Foulelfmeter, es waren die einzigen Freiburger Torchancen in der ersten Halbzeit. Der Anschlusstreffer für die Grün-Weißen durch Santiago Garcia (67.) reichte nicht mehr zum Punktgewinn, zumal Amir Abrashi in der 75. Minute den alten Abstand wiederherstellte.

Werder mit enormen Defensivproblemen

Dieses Endresultat ging in Ordnung, weil die Norddeutschen, von einer stürmischen Anfangsphase abgesehen, lange Zeit herzlich wenig zustandebrachten. Vor 41.500 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion bestätigten die Platzherren ihre Probleme in der Defensive, in keinem Spiel dieser Saison stand hinten die Null.

Das Team von Coach Christian Streich war ball- und passsicherer und machte auch in den Zweikämpfen den bissigeren Eindruck. Werder-Trainer Alexander Nouri hob am Spielfeldrang immer wieder verzweifelt die Arme. Die Auswechslung von Lamine Sane (42.) war zwar verletzungsbedingt, der Innenverteidiger war jedoch der Schwachpunkt in der Abwehrreihe der Norddeutschen.

Manneh trifft das Außennetz

Nach dem Seitenwechsel stärkte Nouri die Offensive zusätzlich durch die Hereinnahme von Fin Bartels. Zunächst wurden die Aktionen tatsächlich druckvoller, Manneh traf in der 50. Minute aus sechs Metern Entfernung das Außennetz.

Aber wie schon im ersten Durchgang blieb es lange bei diesem kleinen Strohfeuer. Taktisch clever suchten die Freiburger ungeachtet der Führung immer wieder zielgerichtet den Weg nach vorn und ließen sich auch vom Gegentor nicht aus dem Konzept bringen.

Um dies zu unterstützen, wechselte Streich in der 59. Minute sogar den Olympia-Torschützenkönig Nils Petersen ein. Nach nur fünf Minuten Spielzeit hatte der Ex-Bremer sogar den dritten Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Werder-Keeper Felix Wiedwald.

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