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VfL-Wolfsburg: Fans blockieren Spielerausfahrt nach Niderlage

"Scheiß Millionäre!"  

Wütende Wolfsburg-Fans blockieren Spielerausfahrt

30.10.2016, 08:05 Uhr | dpa, sid

VfL-Wolfsburg: Fans blockieren Spielerausfahrt nach Niderlage. Enttäuscht schleichen die Wolfsburger Spieler um Mario Gomez ( 1. v. li.) und Kapitän Diego Benaglio (rote Spielkleidung, 2. v. li.) vom Platz. (Quelle: imago images/Hübner)

Enttäuscht schleichen die Wolfsburger Spieler um Mario Gomez ( 1. v. li.) und Kapitän Diego Benaglio (rote Spielkleidung, 2. v. li.) vom Platz. (Quelle: Hübner/imago images)

Die Fans des VfL Wolfsburg waren sauer. Nach der 1:2-Niederlage der Niedersachsen gegen Bayer Leverkusen blockierten etliche aufgebrachte Anhänger die Ausfahrt der Spieler und stellten die Profis zur Rede. Einige Anhänger waren so enttäuscht, dass sie "Scheiß Millionäre!" skandierten. Erst nach einer Ansprache von Kapitän Diego Benaglio und einer mehr als zehnminütigen Diskussion konnten die Spieler das Stadion verlassen.

Während die aufgebrachten Fans draußen vor dem Stadion noch immer ihrem Unmut freien Lauf ließen, kratzte sich Mario Gomez drinnen bedröppelt am Kopf. Der Angreifer verstand nach der nächsten Pleite seines VfL Wolfsburg die Welt nicht mehr.

"Keine Ahnung woran es lag"

"Brutal" und "unerklärlich" sei der Zusammenbruch der Wölfe in der zweiten Hälfte gewesen, sagte Gomez: "Keine Ahnung, woran es lag. Vielleicht war es die Angst vorm Gewinnen. "Es scheint so als hat die eigentlich so talentierte Star-Truppe um Gomez und Julian Draxler das Siegen verlernt. Der selbsternannte Europapokal-Aspirant ist als Drittletzter endgültig im Abstiegskampf angekommen.

Auch Trainer Valérien Ismaël war nach dem Spiel sichtlich unzufrieden. Der Interimscoach des Bundesligisten VfL Wolfsburg verpasste durch das späte 1:2 auch im zweiten Anlauf den ersten Sieg als Bundesliga-Trainer. Während sich für den gesperrten Bayer-Trainer Roger Schmidt die Situation etwas entspannte, darf sich Ismaël kaum mehr Hoffnungen auf einen festen Job bei den Profis machen, auch wenn VfL-Manager Klaus Allofs sagte: "Das heutige Spiel ist nicht entscheidend."

"Es gibt eine klare Absprache mit Allofs"

Ismaël war "sehr enttäuscht", zeigte sich aber optimistisch mit Blick auf seine weitere Zukunft. Auf die Frage, ob er auch beim nächsten Spiel Trainer sei, antwortete er: "Ja!" Ohne Details zu nennen, sagte Ismaël: "Es gibt eine klare Absprache mit Klaus Allofs." 

Beim ersten Heimspiel als Trainer der Wolfsburger Mannschaft erlebte Ismaël eine spielerisch limitierte Leistung seiner Schützlinge, die am Ende einbrachen. Nach der Führung durch Maximilian Arnold kassierten die Wölfe binnen kurzer Zeit die Gegentore durch Admir Mehmedi (79. Minute) und Tin Jedvaj (83.).

Erster Ausfall schon nach sieben Minuten

Ärgerlich war das für Ismaël, der schon nach sieben Minuten das erste Mal eingreifen musste. Beim ohnehin von Ausfällen geplagten VfL verletzte sich Innenverteidiger Robin Knoche, für ihn brachte der Interimstrainer Hendrik Hansen. Der 22-Jährige erhielt den Vorzug vor Philipp Wollscheid und agierte bei seinem Erstliga-Debüt im Zentrum der Abwehr neben Ricardo Rodriguez, der ein gelernter Linksverteidiger ist. Die Wolfsburger ließen sich durch den weiteren Ausfall zunächst nicht schrecken und suchten gegen die pressenden Leverkusener in der ersten Hälfte möglichst oft den Weg nach vorne.

Der VfL erarbeitete sich anfangs einige Torchancen. Nach vergeblichen Versuchen von Daniel Caligiuri (21.) und Mario Gomez (28.) traf Arnold. Der U21-Nationalspieler nutzte nach Unordnung in der Bayer-Abwehr eine präzise Flanke von Caligiuri und drückte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor. Danach ließ sich der VfL weit fallen und war am Ende viel zu passiv.

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