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HSV-Coach Gisdol hadert mit Erwartungshaltung: 2:5-Pleite gegen den BVB

"Realität heißt Existenzkampf"  

HSV-Coach Gisdol hadert mit Erwartungshaltung

06.11.2016, 10:31 Uhr | sid, t-online.de

HSV-Coach Gisdol hadert mit Erwartungshaltung: 2:5-Pleite gegen den BVB. Schwache Bilanz: Der HSV holte unter Trainer Markus Gisdol in fünf Spielen nur einen Punkt. (Quelle: imago images/Michael Schwarz)

Schwache Bilanz: Der HSV holte unter Trainer Markus Gisdol in fünf Spielen nur einen Punkt. (Quelle: Michael Schwarz/imago images)

Markus Gisdol hat die blamable Teamleistung bei der  2:5 (0:3)-Pleite des Hamburger SV gegen Borussia Dortmund mit emotionalen Worten bedacht. Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel unter seiner Leitung fühlte sich der 47-Jährige bereits bemüßigt, den Überlebenskampf an der Elbe auszurufen.

"Es ist für die Mannschaft und den Verein eine sehr schwere Situation", startete Gisdol seine Rede, das Gesicht gerötet, die Augen weit aufgerissen.

Die Erwartungshaltung vor der Saison sei in einem "nicht angemessenen Maße" aufgebaut worden: "Die Realität heißt mit unserer Mannschaft nichts anderes als reiner Existenzkampf." Ab sofort, ab dem 11. Spieltag. Mit einem Kader, der für rund 33 Millionen Euro verstärkt worden ist.

Aubameyang stellt HSV-Defensive vor unlösbare Probleme

Nichts war es gewesen mit dem "Uwe-Seeler-Effekt", auf den der ganze Klub an dessen Geburtstag gesetzt hatte. Nach den Ehrungen für den charismatischen Altstar und kurzem Schwelgen in alten, erfolgreichen Zeiten, wurde den stolzen HSV-Fans die ganze Brutalität der Gegenwart vorgeführt. Insbesondere von BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, der die völlig überforderte Defensive der Hausherren vor unlösbare Probleme stellte.

Der Stürmer traf gleich viermal (4., 23., 27. und 48. Minute) und profitierte bei seiner Gala von eklatanten Fehlern der HSV-Profis, die eigentlich als Führungsfiguren vorangehen sollen. Doch Torwart René Adler, Kapitän Johan Djourou, der erfahrene Emir Spahic und auch der früh ausgewechselte Cleber erwischten einen rabenschwarzen Tag. Die von Gisdol erstmals praktizierte Dreierkette in der Abwehr funktionierte überhaupt nicht.

Gisdol: "Ich kann ihnen nicht den Kopf runterreißen"

"Normalerweise bist du von diesen Spielern solche Fehler nicht gewohnt", sagte Gisdol: "Ich kann ihnen nicht den Kopf runterreißen, weil sie es nicht mit Absicht machen." Die taktische Umstellung in der Defensive wollte er nicht als Fehler werten. Djourou hatte kurz zuvor preisgegeben, in der veränderten Formation noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit zu agieren.

Auch Nicolai Müller sah die Wurzel des Übels eher in den individuellen Fehlern. "Sie haben uns das Spiel kaputtgemacht", sagte der frühere Mainzer, der sich wie Dortmunds Ousmane Dembélé (76.) noch in die Torschützenliste eintrug (55., 81.). Müller hat nun die Hälfte der HSV-Treffer in dieser Saison erzielt - er war der einzige Lichtblick.

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