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Bundesliga: RB Leipzig rückt FC Bayern in Tabelle auf die Pelle

Rasant in Richtung Spitze  

Rekord-Aufsteiger Leipzig rückt Bayern auf die Pelle

07.11.2016, 15:52 Uhr | dpa

Bundesliga: RB Leipzig rückt FC Bayern in Tabelle auf die Pelle. Emil Forsberg (li.) und Torschütze Timo Werner bejubeln das Leipziger 3:0. (Quelle: imago images/Christian Schroedter)

Emil Forsberg (li.) und Torschütze Timo Werner bejubeln das Leipziger 3:0. (Quelle: Christian Schroedter/imago images)

Die Spieler hüpften ausgelassen umher, Trainer Ralph Hasenhüttl machte La Ola mit den Anhängern. Der Blick auf die Bundesliga-Tabelle vollendete nach dem 3:1 gegen den FSV Mainz 05 ein weiteres Fußball-Fest von RB Leipzig - der FC Bayern bekommt Gesellschaft an der Spitze.

"Wir sind natürlich stolz, dass wir da stehen mit 24 Punkten. Mehr denken wir aber nicht", sagte RB-Profi Diego Demme. "Momentan können wir uns von dem Tabellenplatz nichts kaufen", pflichtete Hasenhüttl bei.

Nächstes Ziel: Tabellenführung

Dennoch kann sich diese Bilanz für den besten Neuling in der Bundesliga-Geschichte sehen lassen: Den 23 Jahre alten Aufsteiger-Rekord des MSV Duisburg mit zehn Spielen ohne Niederlage zu Saisonbeginn eingestellt und dann auch noch die hochdekorierten Münchner nach Punkten eingeholt. Hätte man ihm das vor dem Ligastart prophezeit, hätte er gesagt: "Das passiert niemals", sagte Stürmer Yussuf Poulsen mit einem immer noch leicht ungläubigen Lächeln.

Warum sich bislang noch keine Mannschaft auf die Hochdruck-Spielweise der Leipziger einstellen konnte, können sie selbst nur vermuten. "Wenn wir in den Spielfluss kommen, mit unserem Speed und die Bälle sitzen, ist es schwer, gegen uns zu verteidigen", meinte Demme, der mit seinen Mitspielern mit Spiel elf ohne Niederlage nach der Länderspielpause zumindest für eine Nacht definitiv die Tabellenführung übernehmen würde. Denn in knapp zwei Wochen spielen die Leipziger am Freitag bei Bayer 04 Leverkusen. Die Bayern treten tags drauf bei Borussia Dortmund an.

Kritischer Blick trotz souveränen Sieges

Gegen die Mainzer ließen sich Hasenhüttls Schützlinge nicht mal von einem Feuer-Fehlalarm unmittelbar vor dem Anpfiff verwirren. Nach 120 Sekunden brachte Timo Werner die Gastgeber in Führung, Emil Forsberg (21.) und erneut Werner (44.) sorgten schon vor der Halbzeit für die Vorentscheidung. "Wir harmonieren einfach gut und wir spielen super Fußball", sagte Werner.

Einzig der FSV-Treffer des eingewechselten Stefan Bell (74.) war ein kleiner Makel, zu sehr ließen die Leipziger den Gegner in dieser Phase gewähren. "Wir sind natürlich sehr kritisch. Wir sind sehr auf optimales Lösen bedacht", betonte Hasenhüttl.

"Es könnte schöner fast nicht sein"

Leipzig zeigte in der ersten Hälfte, was diese Mannschaft neben der personellen Flexibilität vor allem auszeichnet. Mit Wucht und Schnelligkeit den Ball in Richtung des gegnerischen Tores bringen. Ein nicht erkanntes Handspiel von Giulio Donati im Strafraum (13.) und einige nicht genutzte Topchancen hätten das Ergebnis auch noch anders aussehen lassen können.

Aber auch so war der siebte Saisonsieg bei drei Unentschieden eine Klasse-Vorstellung, die die Fans im ausverkauften Stadion glücklich machte. Erst recht beim Blick auf die Tabelle nach dem Spielende. "Es könnte schöner fast nicht sein", meinte der Stadionsprecher.

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