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1:1 in Ingolstadt: Wolfsburg steckt weiter im Abstiegskampf

Spielbericht  

1:1 in Ingolstadt: Wolfsburg steckt weiter im Abstiegskampf

26.11.2016, 17:36 Uhr | sid

1:1 in Ingolstadt: Wolfsburg steckt weiter im Abstiegskampf. Wolfsburgs Daniel Didavi (Mitte) wird von den beiden FCI-Profis Anthony Jung (li.) und Pascal Groß unter Druck gesetzt. (Quelle: dpa)

Wolfsburgs Daniel Didavi (Mitte) wird von den beiden FCI-Profis Anthony Jung (li.) und Pascal Groß unter Druck gesetzt. (Quelle: dpa)

Der VfL Wolfsburg bleibt in der Krise: Die Mannschaft von Trainer Valerien Ismael kam auch im Kellerduell beim FC Ingolstadt nach einer schwachen Leistung nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und steckt weiter im Abstiegskampf. Ismael, der im Oktober Dieter Hecking abgelöst hatte, wartet nach seinem fünften Spiel immer noch auf den zweiten Sieg.

Auch Ingolstadts Maik Walpurgis, Nachfolger von Markus Kauczinski, verpasste nach gelungener Premiere in Darmstadt den zweiten Erfolg. Dabei hatte die Leistung der aggressiv auftretenden Schanzer über weite Strecken an bessere Zeiten unter Ralph Hasenhüttl erinnert, mit dem der FCI in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft hatte.

Anthony Jung erzielte in der 31. Minute die Führung für die Ingolstädter, die auch im achten Spiel in Folge zu Hause seit April sieglos blieben. Zuvor war bereits Moritz Hartmann mit einem Foulelfmeter an Diego Benaglio gescheitert (17.). Danach verpasste der FCI bei einigen guten Chancen die Entscheidung und wurde noch durch den Ausgleich durch Daniel Caligiuri (78.) bestraft.

Draxler und Co. zu halbherzig

Ismael konnte nach knapp vierwöchiger Pause wieder auf Nationalspieler Julian Draxler zurückgreifen. Auch Daniel Didavi (Kniebeschwerden) und Josuha Guilavogui (Halswirbelbruch) standen zur Verfügung. Der VfL konnte sich aber trotz seiner prominent besetzten Offensive mit Draxler, Didavi, Maximilian Arnold und Mario Gomez vor der Pause keine Chancen erspielen. Die Schanzer hatten wenig Mühe, die halbherzigen Bemühungen der Gäste, bei denen Gomez völlig in der Luft hing, abzuwehren.

Die Wolfsburger hatten sogar reichlich Glück, nicht schon viel früher zurückzuliegen. Zunächst traf Hartmann in der 10. Minute nach Flanke des starken Markus Suttner per Kopf nur den Pfosten, danach vergab er die große Chance vom Punkt. Vorausgegangen war eine Attacke von Ricardo Rodriguez an Mathew Leckie.

Jung belohnte schließlich die einsatzfreudigen und laufstarken Schanzer nach Flanke von Florent Hadergjonaj mit dem 1:0. Für ihn war des der erste Bundesligatreffer überhaupt. Leckie hatte danach die große Chance, das Ergebnis noch vor der Pause auszubauen, scheiterte freistehend aber am glänzend regierenden Benaglio (38.). Mit dem 0:1 zur Pause waren die erschreckend schwachen Wolfsburger noch gut bedient.

Erster Wölfe-Torschuss nach 56 Minuten

Nach dem Wechsel brachte Ismael für Didavi und Arnold Daniel Caligiuri und Borja Mayoral Moya. Der VfL wurde kurzzeitig etwas besser und verzeichnete durch Draxler nach 56 (!) Minuten den ersten Torschuss; nach 150 Bundesligaminuten war es der erste Torschuss der Wölfe.

Wesentlich gefährlicher war zunächst erneut der FCI, doch Marcel Tisserand (58.) verzog. Der VfL wachte erst in der Schlussphase etwas auf und kam zum Ausgleich. Leckie traf kurz vor Schluss aber noch den Außenpfosten für den FCI.

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