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Hamburger SV sendet Lebenszeichen an die Bundesliga

"Ein Felsen vom Herz gefallen"  

Hamburger SV sendet Lebenszeichen an die Liga

05.12.2016, 14:58 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Hamburger SV sendet Lebenszeichen an die Bundesliga. Wippen in der Kurve: Nach dem Sieg in Darmstadt feiern die HSV-Profis vor ihren Fans. (Quelle: imago images/Eibner)

Wippen in der Kurve: Nach dem Sieg in Darmstadt feiern die HSV-Profis vor ihren Fans. (Quelle: Eibner/imago images)

Nach dem ersten Bundesliga-Saisonsieg und dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes hat sich die Situation beim Hamburger SV ein wenig entspannt. Grund zum Zurücklehnen gibt es beim Bundesliga-Dino jedoch nicht.

"Uns ist ein Felsen vom Herz gefallen. Das war ein Zeichen an die Liga, dass wir leben", sagte Torschütze Michael Gregoritsch nach dem so wichtigen 2:0 (1:0)-Erfolg des Krisenklubs im Kellerduell beim SV Darmstadt 98.

Damit konnten die Hanseaten den letzten Tabellenplatz verlassen und haben nur noch einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz mit den arg geknickten Lilien.

"Mannschaft wächst langsam zusammen"

Das Gefühl, dass der Bann nun am 13. Spieltag gebrochen ist, vermittelten alle beim HSV. "Wir haben einen verdienten Auswärtssieg gelandet, der uns gut tut, aber erst der Anfang sein darf", sagte Trainer Markus Gisdol betont nüchtern.

Er meinte aber auch: "Die Mannschaft wächst langsam zusammen." Nach dem Abpfiff am Böllenfalltor machte Matthias Ostrzolek im Siegerkreis den Einpeitscher, Gisdol klatschte dazu begeistert in die Hände.

Beiersdorfer lobt und mahnt zugleich

Diese Meinung teilte auch Dietmar Beiersdorfer. "In den letzten Spielen war eine Aufwärtstendenz zu sehen. Wir treten mehr als Mannschaft auf. Ich hoffe, dass uns der Sieg wieder ein Stück weiter bringt", sagte der Vorstandsboss, schob im nächsten Atemzug aber nach: "Heute freuen wir uns. Mit sieben Punkten werden wir nicht abheben, dafür gibt es keinen Grund. Es ist Erleichterung da, aber es fällt nicht viel Druck ab. Die Tabelle ist eng, und wir sind immer noch unten."

Ostrzolek mit Premierentor

Gregoritsch (30. Minute) und Ostrzolek (90.) mit seinem ersten Bundesliga-Treffer im 133. Spiel hatten vor 17.400 Zuschauern die Tore erzielt. "Die Jungs haben ihn in der Kabine gleich richtig gefeiert", sagte Gisdol schmunzelnd über "Matze" Ostrzolek, und Lewis Holtby verriet: "Er ist der Kassenwart, vielleicht tut er was rein."

"Es ist auf jeden Fall wichtig, dass wir gewonnen haben. Wir haben alles dafür gegeben. Wir haben das Spiel angenommen mit Herz und Leidenschaft", sagte der überglückliche Ostrzolek. "Wir haben lange genug auf den ersten Sieg gewartet."

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